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Dasselbe erwarb 1600. in demselben Kreise auch Nideggen u. besassGey noch 1850.
Fahne, II. S. 43. — Freili. v. Ledebur, I.*S. 231.
Frentzel v. Köiiigshayn und Liebenstciii , auch l'renzel (Schild ge-viert: 1 und 4 der Länge nach getheilt: rechts in Silber ein linkssteigender, schwarzer Hahn und "links in Roth" ein aufgerichteter,rechtsgekehrter, silberner Windbund mit goldenem Halsbande u. 2 u.3 in Silber zwei über einander stehende, schwarze Sparren). Reichs-adelsstand. Diplom vom 19. Mai 1544 für Joachim Frentzel, mitdemPrädicate: v. Königshayn und Liebenstein, den Namen zweier ihmgehörigen Dörfer bei Görlitz u. mit Besserung des alten angeerbtenWappens. — Das Geschlecht zählte zu den, Patriciern der StadtGörlitz, ging aber schon 1581 mit Johann Frentzel v. Königshaynwieder aus.
Frh. V. Ledebur, I. S. 231 und III. S. 254. - Vorst, allg. W.-B. II. S. 188 und 189.
Fresacker. Erbländ. - österr. Adelsstand. Diplom von 1721 fürJohann Michael Fresacher in Kärnten.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 289.
Frese (in Roth ein silbernes Nagelspitzenkreuz). Ein braun-schweigisches, längst ausgegangenes Adelsgeschlecht.
Siebmacher, I. 185 : Die Fresen, Braunschweigisch. — v. Meding, I. S. 160.
Frese (in Silber drei schrägrechts neben einander aufwärts ge-kehrte, schwarze Bolzen). Altes, bremensches Adelsgeschlccht, demWappen nach verschieden von dem im nachstehenden Artikel be-sprochenen, ebenfalls bremenschen Adelsgeschlechte. — GoedeckeFrese wurde 1307 bei einem Aufrühre aus der Stadt Bremen ver-trieben.
Mushard, S 632.. — v. Meding, I. S. 159 und 160.
Frese, Frese, genannt v. Unit er (in Blau ein offener, adeliger Tur-nierhelm, unten golden und die Öefl'nung von drei Reifen roth, obenaber mit einem silbernen u. blauen Wulste, welcher mit drei r.othen, jemit einer silbernen Straussfeder besteckten, Kugeln besetzt ist). Altes,urkundlich schon im 13. und 14. Jahrb. vorkommendes, ostfrieslän-disches und bremensches Adelsgeschlecht, welches auch im Olden-burgischen und Braunschweigischen begütert wurde und".auch nachPreüsseu, Oesterreich und Dänemark gekommen ist. Dasselbe wurdein früher Zeit auch Fresen, Vrese, Friesen und Vriesz geschriebenu. später trat eine Linie, die zu Etelsen, s. unten, mit dem Beinamen:v. Frese, genannt v. Quiter, auf, welcher Beiname durch Vermählungeines Sprossens dieser Linie mit einer v. Quiterschen Erbtochter indieselbe gekommen sein soll. ;—- Die Gebrüder Gerhard und DiethardF. lebten nach Mushard 1254; Franz F. wur.de 1352 Dechant desStifts Camin und 1367 Dompropst zu Colberg; Johann Frese kommt1437 als Drost zu P'redebnrg u. erzbischöfl. Amtmann zu Vörde vor;Outraben F., ein Enkel Wilckes F., eines Bruders des obengenanntenJohann F., diente in der k. span. Armee als Oberst etc. •— NachAnfange des 18. Jahrh. und noch 1720 lebten vier Brüder: PlansJoachim, k. preuss. Oberstlieutenant; Otto Dietrich, k. dän. Oberst-