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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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Grafen, gehörten. Auch sollen die Fink v. Finkenberg von den Finkv. Auerberg abgestammt haben.

Gciuhe, II. S. 9S5 und 286.

Fink v. Finkcnhcrg. Ein näher nicht bekanntes Adelsgeschlcchtin Preussen, aus welchem Georg F. v. F. aus dem Hause Hasenbergals Doctor beider Rechte 159G zu Leipzig starb. Dasselbe war einesStammes mit den F. v. Finkenstein.

Stepner , Epitaph. Lips. — Gauhe, II. S. '286. — Freih. v. Krahne, I. S. 292.

Fink v. Fiiikeiistein, Grafen. (Schild geviert, mit Mittelschilde. Imblauen Mittelschilde zwei goldene, mit dem Rücken senkrecht an ein-ander gestellte Halbmonde mit Gesicht und über denselben ein sechs-eckiger, goldener Stern. 1 und 4 in Roth ein silberner Querbalkenund vor demselben ein rechtssehender, doppelt geschweifter, schwar-zer Löwe und 2 und 3 in Blau eine goldene Krone). Reichsgrafen-stand. Diplom vom 4. Febr. 1710 für Albrecht Conrad Reinhold Finkv. Finkenstein a. d. Hause Habersdorf k. preuss. General-Lieutenant,wegen besonderer Auszeichnung und geleisteter Dienste bei der Ero-berung vön Dornik und in der Schlacht bei Malplaquet, für sich unddas ganze Geschlecht und K. Preuss. Anerkennungs-Diplom vom11. April 1710. —- Altes Adelsgeschlecht. nach neueren Angaben ausZürich stammend, wo dasselbe das regimentsjnliige Erbbürgerrechtbesass, von 1111 bis Ende des 15. Jahrh. blühte und sich Fink schrieb.Ein Zweig war nach Tirol u. Kärnten gekommen u. aus demselben zogConrad F. mit 30 Reissigeu und Knechten und 100 Reitern dem deut-schen Orden in Preussen zu Hülfe und gründete die preussisch-branden-burg. Linie, aus welcher Heidenreich F., nach Einigen H. F. v. Auers-berg, s. oben den Artikel F. v. Auersberg, 1442, wie erwähnt, Heer-meister des deutschen Ordens in Liefland war. Die in Kärnten undPreussen von dem Stamme erbauten Sitze erhielten die Namen Finken-stein oder Finkenberg, wodurch die Namen F. v.Finkenstein u. F.v. Fin-kenberg aufkamen und durch Sitze in Tirol, Kärnten und Steiermarkbildeten sich, wie mehrfach angenommen wird, die Namen F. v. Auers-berg und F. v. u. zu Katzungen. — In Preussen wurde der Stammimmer gliederreicher, der Grundbesitz nahm bedeutend zu und esentstanden die Häuser Hasenberg, Habersdorf, welches nach 1720Finkenstein hiess, Schönberg, Raudnitz und Gilgenburg mit Jaesken-dorf. Die genannten Häuser führte man früher gewöhnlich so auf,dass man den Stamm in eine ältere, oder märkische und eine jüngereLinie schied und zu der ersten Hasenberg und Finkenstein zählte, diezweite aber in zwei Aeste theilte und als ersten Ast das Haus Schön-berg mit Raudnitz, als zweiten Gilgenburg mit Jaeskendorf bezeich-nete. Das Haus Hasenberg ging 1784, Raudnitz 1785 und Schönberg1826 aus. Hasenberg gelangte an das Haus Finkenstein, welchesjetzt die brandenburgische Linie genannt wird, die man in die HäuserMadlitz und Drehnow trennt, deren Stifter die Söhne des Grafen CarlWilhelm : Graf Friedrich Ludwig Carl und Graf Franz Albert Wil-helm, s. unten, waren. — Das sonstige Haus Gilgenburg auf Jaesken-dorf besteht, da Gilgenburg 1803 erloschen und der Besitz in andere