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später wegen vielfacher Verfolgungen nach Schlesien. Aus diesemGeschlechte gingen mehrere würdige Männer und grosse Gelehrtehervor, doch ist dasselbe später wohl erloschen, da Werke über denjetzigen bayerischen Adel den Stamm nicht mehr erwähnen.
Will , Museum Noricum, Nr. 12 S. 105 —114 : Wappenbrief -und Genealogie der FamilieFeuerlein. - Tyroff, I. 106 und Siebenkees, I. S. 361.
Feuersberg, s. Kohl v. Feuersberg.
Feuerschutz, Füerschütte. Ein im ßraunschweig-Lüneburgischenvorgekommenes Adelsgeschlecht, als dessen Ahnherr Gercke Kimme,genannt Feuerschütz, aufgeführt wird. Der Sohn desselben, Heinrich,erbaute Feuerschützen-liostel und brachte das Gut Altenzell an sich.Von den Enkeln des Letzteren war Gerd Dietrich v. F., Herr zuFeuerschützen-Bostel, herz, braunsclnv. Oberstlieutenant, Comman-dant zu Neustadt am Rübenberg und Oberhofmeister der verw. Her-zogin von Brannschweig zu Ilerzberg und Christian August v. F., Herrauf Garten, Fürstl. Braunschweig. Geh. Kammerrath und Hofmar-schall. Letzterer starb ,9. Febr. 1653 und soll nach Heise, Antiquit.Kerstlinger., S. 214, den Mannsstamm beschlossen haben, welche An-gabe aber wohl unrichtig ist, denn Friedrich v. Meding, Herr auf Ba-rum, vermählte sich in zweiter Ehe 1682 mit der Wittwe des Chris-tian Ludwig v. Feuerschütz, einer geborenen v. Stoltzenberg. Das obenerwähnte Abgangs-Jahr des Feuerschützischen Mannsstammes ist mitdieser Angabe aus v. Meding^chen Familien-Nachrichten nicht in Ein-klang zu bringen.
Gauhe, I. S. 531. — Scheele, Ducat. Lüneburg. Tabula. — v. Meding, I. S. 154 u. 155u. II. S. 726. — Tyroff. 11. 182.
Feuersfeltl, s. Schönfelder v. Feuersfeld, Edle.
Feuerstein v. Feuersteiusberg, Freiherren uiiil (trafen. Alter Frei-herren- und erbländ.-österr. Grafenstand. Freiherrndiplom von 1757für Anton Ferdinand Feuerstein, k. k. Oberst-Feldzeugmeister undAndreas Leopold Feuerstein, k. k. Artillerie-Obersten, mit Bestäti-gung des von ihren Voreltern geführten Prädicats: v. Feuersteinsbergund Grafendiplom von 1793 für Anton-Franz Freiherrn v. Feuersteinund Feuersteinsberg, k. k. Oberst-Wachtmeister bei der Artillerie. —Dieselben gehörten zu einer tiroler, aus Bregenz stammenden Fami-lie, welche 20. April 1559 einen kaiserlichen Wappenbrief erhaltenhatte u. zwar in der Person des Caspar Feuerstein, oder Fewerstoin,wie im Briefe steht, „für seine Dienste, so er dem Hause Oesterreichdurch 30 Jahre fleissig und willig, hauptsächlich in den Schmalkaldi-schen Unruhen leistete, als er zu jener Zeit bei der Besatzung in Bre-genz stand und später Landschreiber im hinteren Bregenzer Waldewar," welchen Wappenbrief sich der gleichnamige Enkel aus demBregenzer Walde 1559 vom Rathe und Bürgermeister der Reichs-stadt Jsny bestätigen liess. — Graf Anton Franz war mit JohannaGräfin v. Starnberg auf Rudelsdorf vermählt und aus dieser Ehe ent-spross Graf Anton Ferdinand, geb. 1789, k. k. Oberst in d. A., wel-cher 12. März 1858 zu Pressburg als letzter Sprosse seines mit ihmganz erloschenen Geschlechts starb.
Megerle r. Mühlfeld, S. 17 u. S. 49. — Deutsche Grafenh. d. Gegetnv. I. S. 231 u. 232.