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— Das Geschlecht ist noch im 17. Jahrh. in Nieder-Oesterreich aus-gegangen.
WissgriU, ITI. S. 27 u. 28.
Fe ml. Augsburger Patriciergeschlecht, aus welchem Ulrich Fenrl1282 Stadtpfleger war. Conrad F., der Letzte des Stammes, war 1478Capuziner.
v. Stetten , Geschichte der adeligen Geschlechter in Augsburg, S. 116.
Fentl v. Aiiiiiiergaii. Altbayerisches Adelsgeschlecht, auch zumPatriziat in München gehörig. Eine Linie schrieb sich auch Fendv. Moringen.
v. Hefner, Münchner Geschlechter.
Fcngler, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplom vom 28. Au-gust 1702 für Caspar Joseph Fengler, Kanzler des Fürstl. Stifts Leu-bus in Schlesien. — Der Familie stand 1726 in Schlesien das GutGuhrau zu. Ein Nachkomme des Diploms-Empfängers, FerdinandLeopold v. F., blieb als k. preuss. Premierlieut. in der Schlacht beiZorndorf und der Bruder desselben, Johann Joseph v. F., welcher denganzen siebenjährigen Krieg mitgemacht hatte, starb als Letzter desadeligen Stammes. Ein natürlicher Sohn des Letzteren, Carl Ludwig,welcher das adelige Prädicat fortgeführt, starb 1788 als k. preuss.Stabscapitain der Magdeburg. Füsilier-Brigade.
Sinupiu.1. II.S. 621.— Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 139. — N. Pr. A.-L. II. S. lfif,u. V. S. 154. — Freih. v. Ledebur, I. S. 21S.
Fciincr v. Feiinciiberg. Der Herz. Nassauische Geh. Rath Dr. Fen-ner v. Fennenberg, Kurarzt in Langen-Schwalbach, erhielt 1821 dieErlaubniss, den Namen: Fenner v. Fennenberg, welchen die Vorfah-ren geführt hatten, wieder annehmen zu dürfen. Im Jahre 1848mischte er sich in die Revolution in Oesterreich und wurde, mit Ver-lust des Adels, in contumatiam verurtheilt. Später stellte er sich andie Spitze der Unruhen in der Pfalz, wurde von seinen früheren Freun-den verlassen und — verschwand. 1858 soll er in Newyork im Wahn-sinn gestorben sein. — Die der Familie zustehenden Lehen in Tirolwurden 1848 eingezogen. Aus seiner Ehe mit einer Grf. Zichy ent-sprossten Söhne, auf die der, den Vater betroffene Urtheilsspruch kei-nen Einfluss haben wird.
v. llofner, Stammbuch, I. S. 360.
Fcnncy v. Harzberg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1818für Franz Fenoey, k. k. Oberlieuten. des ob der Ennsischen Militair-Grenz-Cordons, mit dem Prädicate: v. Harzberg.
Megerle v. Mühlfeld, S. 182.
Feniiiiigen, Venningen (in Gold drei sich unter einander und auchden Schildesrand oben und unten, die äussere zugleich den Seiten-rand berührende und mit einem silbernen Querbalken überzogene,schwarze Wecken oder längliche Rauten). Altes, rheinländischesAdelsgeschlecht, welches, zur Unterscheidung von einem anderen,ganz verschiedenen rheinländischen Adelsgeschlechte v. Venningen(in Silber zwei ins Andreaskreuz gelegte, rothe Lilienstäbe) derStamm der überrheinischen v. Fenningen, oder Venningen hiess. —
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