226
Diplom für Johann Ferdinand Prentzel, Kauf- und Handelsherrn inSclilesien. Derselbe stammte aus einem ursprünglich bautzner, an-gesehenen Stadtgeschlecht, in welches auch später einige Adelsdi-plome und ein Freiherrndiplom, s. die Artikel Prenzel, gekommen ist.Der Diplomsempfänger starb in der Mitte des 18. Jahrb. ohne Leibes-erben und setzte testamentarisch zu Erben seiner bei Lauban gelege-nen Lehngüter Nieder-Beerberg und Ober - Steinkirch des k. preuss.Commerzien-Raths Christian Gottlieb Glafey in Hirschberg ältestenSohn zweiter Ehe, Carl Gottlieb Glafey, und nach dessen gleichfallserfolgtem Ableben dessen Bruder, Ernst Gottlob Glafey, mit der Be-dingung ein, dass Name und Wappen v. Felsenstein fortgeführt wer-den möge. Durch k. preuss. Cabinets-Ordre vom 17. Juni 1752 wurdezwar der Besitz bestätigt, von Führung des Namens u. Wappens abertrat Dispensation ein.
Frh. v. Ledebur, I. 8. 217 und 218.
l'Ylst'iistein. s. Felber v. Felsenstein, S..220.
Fclsciistcin, s. Kel 1 er v. F e lsen s te in.
Felsenthal, s. Dizent v. Felsenthal, Bd. II. S. 509.
Felsenthal, s. Kopp v. Felsenthal.
Felstow. Ein im Lauenburg-Bütowschen vorgekommenes Adels-geschlecht aus dem gleichnamigen Stammhause, welches schon 1493in der Hand der Familie war. Merzin gelangte an dieselbe 1575 undin Westpreussen war das Geschlecht 1780 mit Rosachen im Kr. Lü-bau begütert. Philipp Jacob v. Felstow, k. preuss. Oberst, war 1777Herr eines Theils des Gutes Felstow. Das Stammhaus hatte die Fami-lie noch 1803 inne, später aber ist der Stamm erloschen.
Brüggemann , I. 9. Hauptstück. — N. Pr. A.-L. II. S. 164. — Freih. v. Ledebur, T. S.21S und III. S. 251. — Siebmacher, V. 171: w Velstowen, Pommerisch. — PommernschesW. B. V. 62 u. S. 12,1.
Felss v. Hartenstein, Feltz v. II. Erbländ.-österr. Adels- und Rit-terstand. Adelsdiplom vom 25. Sept. 1757 für Johann Heinrich Feltz,Tabakgefälls-Administrator in Oesterreich ob derEnns, mit demPrä-dicate-: v. Hartenstein u. Ritterstandsdiplom vom 10. Sept. 1767 fürden k. k. Rath Felss v. Hartenstein, wegen Militair- und Cameral-Dienstleistung.
Megerle v. Mühlfeld, S. 108 u. S. 182. — Kneschke, III.-S. 139 u. 140.
Fcltberg, Feldberg. Schwedischer Adelsstand. Diplom vom 20. Juni1652 für Olof Fellberg. — Die Familie war 1663 in Neu-Vor-Pom-mern mit Reckentin im Kr. Grimme begütert.
Freih. v. Ledebur, III. S. 251. — Schwed.-Reichs-W.-B.. Ritter, Tab. 61. Nr. 541. '
Fenek, Fenekh zum Steinbof. Niederösterr. Adelsgeschlecht. —Wolfgang v. Fenckh zum Steinhof, k. k. IIof-Kammerrath und späterdes Erzherzogs Leopold Wilhelm Hofcanzler. wurde 4. Mai 1630 alsLandmann unter die neuen Geschlechter des Niederösterr. Ritterstan-des aufgenommen, nachdem schon laut Steuerbuches sein Vater, Jo-hann Gotthard Fenkh (Venck) 1592 und 1598 mit dem Gute undEdelsitze Steinhof in Nieder-Oesterreich ansässig war. WolfgangsSohn, Wolfgang Johann v. Fenckh, kais. Truchsess, verkaufte 1653das Gut Steinhof an Johann Franz Freih. v.Lambcrg zu Ottenstein etc.
J litfwBMWT