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Felden - Zakrzewski (in Roth drei übereinander schrägrechts ge-stellte, oben und unten abgehauene Baumäste; aus dem unterstenAste treiben drei grüne Blätterzweige hervor, der mittlere hat nurdrei gestümmelte Zweigenden und der oberste auf der äussern Seitezwei grüne Blätter-Zweige und auf beiden Seiten noch ist, wie aucham untersten Aste, ein gestümmeltes Zweigende). Ein in. der zweitenHälfte des 18. Jahrh. in Westpreussen vorgekommenes Adelsge-schlecht, welches mit Sackrenten und mit Zigahnen im Kr. Marien-werder begütert war.
Frh. v. Ledebur, J. S. 217 u. III. S. 151 u. 152.
Fclileiircich, s. Gaffer v. Feldenreich.
Feldern, Kitter. Böhmischer Ritterstand. Diplom v. 1729 fürJohann Franz v. Feldern, k. k. Kammerrath in Schlesien.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 138. — N. Pr. Adelslex. IT. 163. — Freih. v. Lede-bur, I. S. 217.
Feldinannsdoi'lf, s. Walter v. Feldmannsdorff.
Feldner, Fuldner. Ein in Schlesien vorgekommenes Adelsge-schlecht, aus welchem Caspar v. F., 1679 fiirstl. württemb.-ölsnischerRegierungs-Rath und Kammerdirector, stammte. Das Gesehlechiwurde sonst auch: Füldner und Faidner geschrieben, soll Schwaben,wo eine Familie v. Felduer, genannt Beyer, vorkam, angehören undmit den Herzögen v. Württemberg Oels und Bernstadt nach Schlesiengekommen sein.
Sinapius, II. S. 620. — Gauhe, II. S. 280 im Artikel: Fellner v. Feldegg, — N. Pr. A.-L. II. S. 163. — Freih. v. Ledebur, I. S. 217. — Siebmacher, IV. 67.
Feldstedt. Danziger Adelsgeschlecht, welches in Ustpreussen mitDolstädt, wohl im Kr. pr. Eylau, begütert war.
Freih. v. Ledebur, I. S. 211.
Felgcnhauer, Felchenliauer. Reichsadelsstand. Diplom von 1606für Christoph Geigenbauer, Herrn auf Leyss. Derselbe war ein Sohndes Christoph Leonhard Felgenhauer, Oberstlieutenants der General-Staaten und vermählte sich mit Catharina Eck von Leineck, welcheihm das erwähnte Gut Leyss zubrachte. Aus dieser Ehe entsprossChristoph v. F. der Jüngere, Herr auf Riesa und Radeburg im Meis-senschen, welcher 1626 kursächs. Geh.-Kammerrath und Directorder Geflösse war. Der Stamm blühte in Sachsen fort und erwarb imMeissenschen, so wie in der jetzigen Provinz Sachsen, um Torgau,Querfurt und Sangerhausen, mehrere Güter. Radeburg und Riesastanden der Familie schon 1625, Letzteres noch 1731 und Böhla beiHain noch 1770 zu, — Aus diesem Stamme entspross: Wolf ChristophFriedrich v. Felgenhauer, welcher 1789 Präsident des kursächsischenKriegs-Raths-Collegium, 1794 General-Lieutenant der Infanterie und1798 Commandant zu Neustadt-Dresden wurde. In den beiden erstenJahrzehnten dieses Jahrh. ist der Stamm in Sachsen ausgegangen,doch hatte sich ein Zweig in Cur- und Licfland ausgebreitet, welcher,so viel bekannt, noch blüht.
Knauth, S. 505. — Gauhe, I S. 529. — Freih. v. Ledebur, I. S. 217. — Siebmacher, IV.63: Felchenliauer v. und zu Iliese. — Tyrojf, 1. 281. — Kneschke, II. S. 149.
Felgernianii. Ein 1845 in Schlesien mit Nieder-Stamnitzdorf im