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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
Seite
168
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eher als k. preuss. Major aus dem activen Dienste trat und Hofmar-schall des Grossherzogs von Meklenburg-Strelitz wurde, später aberdiese Stellung aufgab und sich in der Oberlausitz mit Ebersbach, Gir-bigsdorf, Kiessingswalde und Ober-Neundorf bei Görlitz ankaufte.Ludwig Heinrich v. L'E., s. oben, ein Nefe des Generals Anton Wil-helm v..L'E., trat 1815 als k. preuss. Generalmajor aus der Armee,war dann Ministerresident mehrerer deutschen Bundesfürsten am k.preuss. Hofe und starb 1837. Ein Sohn desselben, Ernst v. L'E. warum diese Zeit k. preuss. Begierungsrath in Merseburg.

N. Pr. A.-L. II. S. 14(5 u. 147. Diplom. Jahrb. f. d. preuss. Staat, 1841. 2. Abth. 8. 79. Fr/i. v. Ledebur, I. S. 209 u. III. S. 249. Schlesisches W.-B. Nr. 202.

EstorlF (in Koth eine schrägrechts gelegte, doppelte, silberne Li-lie). Altes, brauuschweigisches, urkundlich schon 1239, 1247, 1251und 1281 vorkommendes Adelsgeschlecht, nach Pfeffinger, wofür al-lerdings das Wappen spricht, eines Stammes mit der Familie v. Schack,s. den betreffenden Artikel. Die Familie v. Schack besass nämlichdas Gut Estorff (Estorp) im Braunschweigischen, nach welchem sich,laut Urkunden von 1200 und 1342, Glieder dieses Geschlechts nann-ten. Mangold v. E. wird 1281 als Burgherr zu Lüneburg, und Con-rad v. E. mit der gleichen Würde 1307 aufgeführt; Ludolph v. E.war 1448-Dompropst zu Halberstadt und ein anderer Ludolph v. E.1507 herz.braunschw. lüneb. Geh. Rath, Grossvogt zu Celle und Haupt-mann zu Winsen; Emerentia,Catharina v. E. stand von 1642i667und Dorothea Emerentia v. E. von 1722 1731 dem Stifte Ebsdorfals Aebtissin vor; Ludolph Otto v. E. starb 1691 als Abt zu St. Mi-chaelis in Lüneburg und erster Landschafts-Director und DietrichHartwig 1700 als Dompropst und Senior zu Havelberg, kurbrandenb.Kriegs-Commissär und Director des Priegnitzschen Kreises; Ottov. E. war 1729 k. grossbrit, Ilofrichter zu Celle und Landrath etc.etc. Die Familie, deren ältester lüneburgischer Lehnbrief von1487 ist und welche 1533 das von denen v.Hitzacker 1292 erkaufteGut Veersen freiwillig dem Landesherrn zu Lehn auftrug, hat fort-geblüht und gehört jetzt im Kgr. Hannover durch Besitz der GüterBarnstedt, Veersen, Teiendorf und zweier Güter, wie in Netze, soauch in Bleckede zu dem ritterschaftlichen Adel der LünehurgischenLandschaft. Sprossen desselben haben mehrfach in der k. hannov.und k. preuss. Armee gestanden. Neuerlich ist die Familie auch inWestpreussen, Posen und Franken begütert worden.

J. Burmeister , Genealogia familiae Estorfiorum, Hamburgi, 1616, fol. Pfeffinger , I.S. 433442. Gauhe, I. S. 50S u. 509. Schmidt , Beiträge zur Geschichte des Adels, J.S. 182 u. 188 u. II. S. 309. N. Pr. A.-L. V. S. 149. - Frh. v. d. Knesebeck, S. 126.Frh. v. Ledebur, I. S. 209. Siebmacher , I. 184. Köhler, Abhatid). vom silberne», 1518zu Alt-Gotting verlobten Schiffe. Tab. 1 Nr. 4 und S. 24. v. Meiling , 1. S. 149 u. 150.W.-B. d. Kgr. Hannover, C. 8 u. S. 3. Kneschke , II. S. 140 142.*

EstorlF, Estorp (in Grün ein oben uud unten abgehauener, schräg-rechts liegender und anjederSeite zweimal geasteter silberner Baum-stamm). Altes, bremensches, zum Adel im Kedinger Lande gehören-des Geschlecht, welches in der ersten Hälfte des 18. Jahrb. erloschensein soll, und welches, wie schon die Wappen ergeben, mit der im vor-