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die Grafen Johann, geb. 1825, Michael, geb. 1826 und Kolomann,geb. 1831, verm. mit Pauline Grf. Bethlen v. Bethlen, geb. 1834. -—Jüngere Linie: Graf Joseph, geb. 1799, Sohn des Grafen Joseph,vermählt 1823 mit Rosalie Freiin v. Barthodiosky, aus welcherEhe ein Sohn, Graf Geiza, geb. 1834, stammt. Die vier Söhne seinesVaters-Bruders, des Grafen Emmerich, gest. 1838, sind die Grafen:Paul, geh. 1804, k. k. ltittm. in d. A., verm. mit Antonie Grf. Viczay,geb. 1812; Emmerich, geb. 1808, k. k. Rittm. in d. A.; Alexander,geb. 1810, k. k. Kämm, und Oberst ad honores in Pension und GrafLadislaus, geb. 1812, k. k. Kämmerer u. Rittm. in d. A., verm. mitElisabeth Freiin v. Orczy, geb. 1822. Von diesen vier Brüdern ha-ben die Grafen Paul und Ladislaus Nachkommenschaft.
Imhof, Not. Proc. Germ. Lib. V. c. 24 S. 276. — Trophaeum nobiliss. et antiquiss. Do-mus Estorasianae, Yiennae 1700. — Illustres Esterhazianae Gentis heroes, Tyrnaviae, 1727.
— Zedier, VIII. S. 19S7. 1 — Leupold , I. S. 285—325, mit Diplomen und Ahnentafel.— Wiss-grill, II. 8. 432—464, mit 3 Ahnentafeln. — Jacobi, 1800, I. S. 521 — 523 u. II. S. 200 u. 201.
— v. Lang, S. 2—4. — Megerle v. Mühlfeld , S. 4 u. 5 u. Ergänz.-Bd, S. 3. — Schmutz, I.S. 334—337. — Allg. geneal. u. Staats-Handb. 64. Jahrg. 1824. I. S. 274—279. — DeutscheGrafenh. d. Gegenw. III, S 104 -112. — Frh. v. Ledebur , III. S. 249. — Gothaisches ge-neal. Taschenb. 1859 S. 122 u. 123 : unter Berufung auf 1836, S. 99 und 1S48, 8. 124. — Ge-neal. Taschenb. d. gräil. Häuser, 1859 S. 247—253. — Siebmacher, V. 5. — Suppl. zu Siebm.VV.-B. I. 21, VJII. 1 u. XII. 20. — Tyrcff ; II. 113.— W.-B. d. Kgr. Bayern, I. 3 u. v. Wöl-ckeru, Abtli. 1. — W.-B. d. österr. Monarch. Bd. I Hyrtl, Bd. I. — v. Hefner, hoher Adel,Fürsten E. v. G. und krainer Adel, S. 27. — lllusti. deutsche Adelsrolle, I. Tab. 2 Nr. 7 u.S. 20—22.
Estern«, 'Grafen. Altes, französisches Grafengeschlecht, aus wel-chem 1789, bei dem Ausbruche der Revolution, Gliedernach Preus-sen kamen. Einer derselben wurde 1798 k preuss. Kammerherr.
N. Fr. A.-L. II. S. 146.
Estke», s.- Esken, S. 161.
Estocq, l'Estocq, auch Grafen. Reichs-Grafenstand. Diplom vom7. April 1744 für Johann Hermann v. L'Estocq, k. russ. Geh. Rath etc.
— Französisches, aus der Picardie und Champagne stammendes Ge-schlecht, dessen protestantische Linie nach Aufhebung desEdicts vonNantes sich nach England, Schottland und später nach Deutschland,namentlich nach Hannover, begab. Die Familie wurde zuerst durchdas bewegte Leben des oben genannten Grafen Johann Hermann, geb.1692 zu Gelle, bekannt, welcher ohne Nachkommen 7. Sept. 1767 zuPetersburg starb. — Mehrere Sprossen des Stammes kamen in Preus-sen zu hohen Ehrenstellen und zu denselben gehören namentlich An-ton Wilhelm und Ludwig Heinrich v. L'E. Ersterer, geb. 1738 zuCelle, der Sohn des in demselben Jahre als Oberstlieutenant in die k.preuss. Armee eingetretenen, aber bald verstorbenen v. L'E. aus derEhe mit einer v. Grabow, wurde von einem Oheime, welcher k. preuss.Kriegsrath undCanzler der Universität Königsberg war, erzogen, tratin die Armee 1758 ein, stieg von Stufe zu Stufe, nahm als Generalder Cavallerie und Gouverneur von Breslau 1814 seinen Abschiedund starb 1815. Unter den Augen des Königs Friedrich II. in Zie-then's Schule gebildet, wurde er einer der ausgezeichnetsten F'ührerder Reiterei und zeichnete sich in vielen Schlachten, besonders aberbei Eylau aus, wo er namentlich zum Ausschlage der Schlacht bei-trug. Aus seiner Ehe mit einer v. Koppelow, welche als Wittwe Ober-hofmeisterin der Prinzessin Wilhelm wurde, entspross ein Sohn, wel-