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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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Esslingcr v. Esslingen. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1853 für Jacob Esslingen, k. k. Artillerie-Hauptmann, mit dein Prä-dicate: v. Esslingen.

Angsb. allg. Zeit. 1853.

Essmcister. Ein in Niederösterreich nur von 14731513 vorge-kommenes Adelsgeschlecht.

Wissgrill, II. S. 432.

Esterliazy-Galantha, Grafen und Eiirstcn. Reichsgrafen- und Für-stenstand. Grafendiplom vom 10. Aug. 1626 für Niclas E., Freih.v. G., vom 17. Nov. 1683 für Johann (III.) E., k. k. Kämm., Gene-ral etc. für sich, seine Nachkommen und seine Agnaten und Für-stendiplom vom 7. Dec. 1687 für Paul (IV.) Gr. E, Schloss undHerrschaft Galantha im Pressburger Comitate, von welcher Besit=zung die Familie das Prädicat führt, kamen 1421 in dieselbe und10. Aug. 1626 erlangte das Geschlecht, in Folge des Besitzes derHerrschaft Forchtenstein, den Titel: Erbgrafen zu Forchtenstein.Eins der ältesten, durch viele seiner Sprossen berühmtesten unddurch grossen Güterbesitz vornehmsten, edlen Geschlechter Ungarns,als dessen Stammvater Paul Estoras genannt wird. Derselbe, derSage nach ein Sohn des Heerführers der Hunnen Eurs oder Flors,wurde 969 getauft und erhielt den Namen Paul, behielt aber mit sei-nen Nachkommen den Namen Estoras hei. Die Gemahlin desselbensoll die Tochter des ungarischen Fürsten Aba III., Serena, gewesensein, welche in der Taufe Christine genannt wurde. Die genealo-gischen Verhältnisse der Familie sind von einem Nachkommen Pauls,Ludwig Estoras, an, welcher, Feldherr des Königs Salonion 1. in Un-garn, um 1070 vor dem jetzigen Belgrad hlieb, bekannt und findensich nach den besten, unten angegebenen Quellen aus dem 18. Jahrb.wohl am übersichtlichsten und kürzesten in den deutschen Grafen-häusern der Gegenwart zusammengestellt, auf welche hier verwiesenwird. Ludwig's zweiter Sohn, Michael Estoras, rettete dem KönigLadislaus, dem Heiligen, als Oberst der königlichen Leibwache in ei-ner Schlacht mit den Cumanen um 1090 das Leben und erhielt alsBelohnung 1095 zuerst das "Wappen, welches dieFamilie noch führt:in Blau einen rechtsgekehrten, gekrönten, goldenen, in der rechtenPranke einen Säbel emporhaltenden Greif. Dieses Wappen wurdespäter, 1225, durch Königl. Diplom für Matthias Estoras dadurch ver-mehrt, dass der Greif in die linke Pranke drei Rosen erhielt und aufeiner goldenen, königlichen Krone zu stehen kam. Von den Nach-kommen desselben erhielt Nicolaus I. v. Estoras 1421 die obenge-nannte Herrschaft Galantha und von Nicolaus I. in der 7. Generationstifteten die drei Gebrüder Daniel I., Paul III. und Nicolaus II.,Söhne des 1595 verstorbenen Franz IV., welcher zuerst mit dem Na-men Esterhäzy vorkommt, früher sich aber Estoras Baro de Galan-tha schrieb, drei Linien: die ältere oder erste Hauptlinie zu Czess-nck, die mittlere oder zweite zu Zolyom oder Altsohl und die jüngereoder dritte, später fürstliche, zu Frakno oder Forchtenstein und dieaus dieser hervorgegangene grafliche Nebenlinie zu Papa. Die Ein-