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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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schräglinker, schwarzer, mit drei goldenen Rauten belegter Balken).Altes, ursprünglich westphälisches Adelsgeschlecht, eines Stammesund Wappens mit den v. Düngein, s. Bd. II. S. 595 und den v. Eickel,S. 63, welches am Niederrhein und in der Niederländischen ProvinzGeldern begütert wurde, zeitig nach Curland, Liefland, auf die InselOesel und nach Schweden, wo dieselbe den Freiherrn- und Grafen-stand erlangte, kam und im 17. Jahrb., so wie in der ersten Hälftedes 18. Jahrh. im Brandenburgischen, in der zweiten Hälfte des 18.Jahrb. aber in Westpreussen und in Pommern angesessen war.Friedrich Wilhelm v. E., k. preuss. Oberst, besass nach der Mitte des18. Jahrh. Gross-Volz im Kr. Rummelsburg; Peter v. E. war im An-fange dieses Jahrh. k. russ. General der Infanterie und Gouverneur zuPetersburg und ein k. preuss. Major v. E. kommt 1815 als Comman-dant von Memel vor und starb 1818.

Brüggemann, I. 9. Hptst. Hupel, Materialien, 1788 S. 203. v. Firks, Ursprung desAdels in den Ostseeprov. S. 157. N. Fr. A.-L. II. S. 145: Frh. v. Ledebur, I. S. 209u. III. S. 249. Siebmacher, V. 35.

Essen, Edle und Ititter. (Schild der Länge nach getheilt: rechtsin Gold ein rothes Füllhorn und links in Silber auf grünem Dreihügelein Weinstock). Reichs-Ritterstand. Diplom vom 26. März 1706für Franz E., k. schwedischen Hofgerichtsrath, mit dem Prädicate :Edler von. Derselbe, aus einer angesehenen Greifswalder Familiestammend, setzte den Stamm fort und von seinen Nachkommen be-sass der Landschaftsrat.il v. Essen, gest. 1834, das Gut Nadrense imKr. Ueckermünde.

' N. l'r. A.- L. II. S. 145. Frh. v. Ledebur, I. S. 209 u. Ilr. S. 249.

Essen, Esseiiius v. Esseil (in Silber ein das Feld ganz überziehen-des Kreuz). Reichsadelsstand. Diplom vom 30. Dec. 1767 für Au-gust Franz Essenius, kursächs. Legationsrath und am k. polnischenHofe accreditirten Residenten. Die Notification dieser Erhebungerfolgte in Kursachsen 28. Juli 1768. Der Stamm wurde fortge-setzt und das Geschlecht gehört jetzt zu dem Adel der freien StadtFrankfurt a. M.

Handschrift!. Notizen. v. Hefner, frankfurter Adel.

Esser. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1774 für Chris-tian Esser, k. k. Oberlieutenant bei dem Infant.-Regim. Gr. v. Deym.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz..Bd. S. 279.

Esslinger. Schlesisches Adelsgeschlecht, welches aus der ehe-maligen freien Reichsstadt Esslingen, 2 i / 2 Stunde von Stuttgart,stammte. Dasselbe wurde zuerst im österreichischen Schlesien begü-tert, später aber liessen sich Zweige auch in den FürstenthümernBreslau, Schweidnitz und Münsterberg, so wie auch in der Standes-herrschaft Militsch nieder Im Breslauischen, wo Lohe schon 1558der Familie zustand, wurde Bohrau im Kr. Strehlen das Stammhaus,nach welchem sich das Geschlecht schrieb. Nicolas v. Esslingerund Bohrau (Bohre) war 1634 Hofmeister zu Militsch und mit Bar-bara v. Lüttwitz vermählt. Die Familie blühte in das 18. Jahrh. hin-ein und besass noch 1719 Ober-Bögendorf im Schweidnitzischen.Später ist der Stamm erloschen.

Sinapius, I. S. 351 u. II. S. 614. Gauhe, II. S. 262. N. Fr. A.-L. II. S. 145.Frh. v. Ledebur, I. S. 209. Siebmacher, I. 51: Die Esslinger, Schlesisch.

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