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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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diese Besitzung schon 1188 und noch 1309 zu, später aber kam die-selbe aus der Hand der Familie und im 16. Jahrh. nahm eins derdrei alten westphälischen Adelsgeschlechter Droste von diesem Sitzeden Beinamen an und nannte sich Droste v. Erwit oder Erwite, s.den betreffenden Artikel, Bd. II. S. 584, welches Geschlecht mit demhier besprochenen nicht zu verwechseln ist. Die v. Erwitte warenVögte des Stifts Geseke und begütert zu Endeke, Elbinghausen etc.und hatten 1633 noch in Westplialen Vosdeel und Welschenbeck undim Rheinlande Oeffte im jetzigen Kr. Mettmann inne. Dittmarv.E.kommt 1605 als k. dän. Oberst vor und Dietrich Ottmar v. E. bliebals k. k. Generalmajor 1631 bei Leipzig. Von Letzterem stammtenFerdinand Freih. v. E., welcher noch 1697 als Abt des kaiserlichenfreien Stifts Werden lebte und Heinrich Franz v. F., welcher in derzweiten Hälfte des 17. Jahrh. kurcöln. Staatsminister und Gesandteran mehreren Höfen war. Nach dieser Zeit ist der Stamm erloschen.

Garthe, T. S. 507 nach: Imhof, Notit. Proc. Imper. Rom. N. Pr. Adolslox. II. S. 142. Fahne , I. S. 95. Frli. v. Ledebur , I. S. 207. Suppl. zu Siebin. W.-B. XII. 20.

Erwitte, s. Droste v. Erwit, Erwite, Droste zum Füch-ten etc. Bd. II. S. 584.

Erxilorff, Ertzilorlf. Altes, sächsisches und märkisches, längst er-loschenes Adelsgeschlecht, welches von Müller, Annal. Saxon., demsächs. Adel zugerechnet wird und aus welchem Angelus, Mark. Chro-nik, den Busso v. E. anführt, welcher 1244 als Oberst der Harzgrafensich in der Mark niederliess. Bernhard v. E. stiftete 1246 einenewigen Frieden zwischen dem Erzbischofe zu Magdeburg und denMärkgrafen zu Brandenburg und Hans Wilhelm v. F. auf Hersdorfwohnte nach Müller, Annal. Sax. S. 472, mit Anderen vom Adel denExequien des 1668 verstorbenen Herzogs zu Sachsen-Altenburg bei.

Garthe, I. S. 510 am Schlussa des Artikels: v. Etzdorf und II. S. 260. N. Pr. A.-L.II. S. 142.

Erxlebeii. Altes, märkisches Adelsgeschlecht aus dem gleichna-migen Stammhausc im jetzigen Kreise Osterburg der Altmark, wel-ches in der zweiten Hälfte des 16. Jahrh. im Brandenburgischen mitNiebel im Kr. Zauche-Belzig und Selbelang im Kr. West-Havellandbegütert wurde und in der Mitte des 18. Jahrh. in Pommern die Gü-ter Jessonke, Lubben und Seehof im Kr. Rummelsburg besass. Sel-belang, Retzow, Hoppenrade etc. waren 1843 in der Hand des k.preuss. Majors a. D. v. F., Domdechanten des Dom-Capitels zu Bran-denburg etc.

N. Pr. A.-L. II. S. 142 u. VI. S. 127. Frh. v. Ledebur, I. S. 207 und III. S. 249.

Erzberg, Cattarini v. Erzberg, Erbl. österr. Adelsstand. Diplomvon 1782 für Johann Baptist Cattarini zu Görtz, mit dem NamenErzberg.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 258.

Esbeck (in Roth drei silberne Ströme) Soester Patricier-Ge-schlecht, nicht zu verwechseln mit der ursprünglich hraunschweigi-schen Adelsfamilie v. Esebeck, welches das Gut Brockhausen bei Soestbesass. Von Goswin v. E., Herrn zu Brockhausen, stammte aus