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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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Neuere die schwäbischen Epsteine als Ahnherren der steierisch-kärnt-ner Grafen v. Mürtzthal und Eppstein annehmen. -— Wiederandus,Herr v. E. starb 1075 als Abt zu Eulda undSiegfried v.E. war 1059,Siegfried II. 1200 und Siegfried III. 1225 Erzbischof und Kurfürstzu Mainz. Zu Anfange des 13. Jahrb. hatte übrigens der Stamm dasSchloss und die Herrschaft Königstein an sich gebracht, nannte sichnach diesen Besitzungen und blühte, bis Eberhard Graf v. Königsteinund Herr von Epstein 1544 den alten Stamm schloss, worauf LudwigGraf zu Stolberg, Sohn der Schwester des Grafen Eberhard, Anna,verw. Grf. zu Stolberg, die Reichslehne des Stammes seiner Mutterin Besitz nahm, welche, als derselbe erblos starb, 1581 Kur-Mainz ansich nahm und, wie auch das Haus Stolberg, dagegen stritt, an sichbehielt, so dass diesem Hause nur Name und Wappen der GrafschaftKönigstein: (in Gold ein schwarzer, rechtsschreitender Löwe: Herr-schaft Königstein und von Silber und Roth sechsfach sparrenweisegetheilt: Herrschaft Epstein) als erstes und zweites Feld des zweitenPfahles ihres Wappens verblieben sind.

Lucae, Grafensaal, S. 226 — 243. >— 1 Gauhe, I. S. 3079—3081, S. 3100 u. 3101, im Arti-kel: Köuigstein u. II. S. 1446—48. — Zedier , VIII. S. 1447. — Wenks diplom. Nachricht,von den ausgestorbenen Dynasten v. Eppenstein, Darmstadt, 1775 u. 76. — Salver, S. 225u. 229. — Schmutz, I. S. 326.

Epstein v. Ankerberg. Erbländ. - Österreich. Adelsstand. Diplomvon 1789 für Wenzel Epstein, b. k. Gubernial- und Präsidial-Secre-tair in Oesterreich ob der Enns, mit dem Prädicate: v. Ankerberg.

J1 Iegerle v. Mühlfeld, S. 179.

Erasino, s. Caraccioli, Stella Caraceiolo, Grafen, s.Bd. II. S. 218.

Erath. Reichsadelsstand. Diplom von 1750 für Anton UlrichErath, Fürstl. Oranien-Nassauischen Regierungs-Rath zu Dillenburg.— Der Stamm hat fortgeblüht und die Familie ist im Nassauischenbegütert.

Mensel, Lexicon verstorb. deutscher Schriftsteller, III. S. 142. — Suppl. zu Siebm.W.-B.X. 12 : v. E., Ritter. — v. Hefner, nassauischer Adel, Tab. 6 u. S. 6..

Erb. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1732 für JohannFranz Carl Erb, k. k. Hofrichter und Verwalter des Stifts Lambachund für den Bruder desselben, Georg Joseph Erb, Landschafts-Ver-ordneten in Oesterreich ob der Enns.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 279.

Erb v. Brockhausen. Ein in der Grafschaft Hoya, im Lippe'schenund im Bremen'schen vorgekommenes Adelsgeschlecht, aus welchemin den genannten Gegenden mehrere Sprossen im 16. Jahrh. hoheEhrenstellen bekleideten.

v. Hellbach, I. S. 335.

Erbach, Erpach, Schencken, Herren und Grafen. (Schild geviert:1 und 4 quer getheilt: oben in Roth zwei neben einander stehende,sechsstrahlige, silberne Sterne und unten in Silber ein solcher ro-tlier Stern: Grafschaft Erbach und 2 und 3 inSilber zwei rotlie Quer-balken: Herrschaft Breuberg. Wappen der Grafen Erbach-Erbach:der eben beschriebene, gevierte Schild mit einem durch Diplom von