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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
Seite
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Canzlei-Director und Geh.-Rath. Derselbe hatte 1813 von demFürsten Anselm Maria v. Fugger-Babenhausen, kraft des demselbenzustehenden grösseren Comitivs, einen Adelsbrief erhalten.

v. Lang, Nachtrag, S. 95. — YV. B. des Kgr. Bayern, V. 24. — v. Hefner, bayer. AdelTab. S4 u. S. 75. — Kneschke, III. S. 121.

Eller (Schild v. Blau und Gold um ein rothes Herzschild gestän-dert). Altes, aus dem Stammhause Eller im nassauischen Amte Ha-damar stammendes, rheinlandisches und westphälisches Adelsge-schlecht, welches auf Schraft'enberg im Kr. Opladen schon 1354 sass,1424, neben einem gleichnamigen Gute im jetzigen Kreise Düsseldorf,die Güter Blick und Elbroich in demselben Kreise, so wie Buntebroichinne'hatte und im 16. und 17. Jahrb. mehrere andere Güter erwarb.In Westpbalen war bereits 1572 Sümmern im Kr. Iserlohn in derHand der Familie und zu dieser Besitzung kamen im 17. JahrhundertBustede im Kr. Bünde, welches noch 1810 dem Geschlechte gehörteund mehrere andere Güter, auch erlangte die Familie die Würde ei-nes Landdrosten der Grafschaft Ravensberg. — Wolf Ernst v. Eller,gest. 1680, war kurbrandenb. Geh. Kriegsrath, General, Obersterüber zwei Regimenter, Gouverneur von Minden und Sparenberg etc.Derselbe war mit Juliane Charlotte v. Calcum, gen. Leuchtmar, ver-mählt, aus welcher Ehe mehrere Kinder stammten. Einer seinerNachkommen war 1806 Drost zu Berum im Fürstenthume Ostt'ries-land und ein Anderer k. preuss. Major im Regim. v. Hagken zu Ah-len. Letzterer starb 1813 und hat den Stamm geschlossen.

N. Pr. A.-L. Tl. S. 122 u. 123. — Fahne, I. 'S. 91 u. II. S. 37 u. 38. — Frh. v. Ledebur,I. S. 199 u. III. S. 247. — Siebmacher, II. 119: v. E., Rheinländisch.

Eller-Ebcrstein, Freiherren, s. im Artikel: Eberstein, auch Frei-herren, S. 8 und 9, sowie W.-B. d. Preuss. Monarchie, III, 13.

Ellerbach. (Schild von Gold und Grün geviert, ohne Bild). Altes,schwäbisches Adelsgeschlecht, welches schon im Anfange des 12.Jahrb. vorkam ünd welches, wie das Wappen deutlich zeigt,, von derebenfalls schwäbischen Familie v. Ellenbach, s. S. 82 ganz verschie-den war. Zu demselben gehörte Burchard V .Ellerbach, welcher 1404als Bischof zu Augsburg durch Streitigkeiten mit den Bürgern undDomherren zu Augsburg und mit den Herzogen in Bayern das Hoch-stift in grosse Misshelligkeiten brachte. — Der Stamm erlosch gegenEnde des 16. Jahrh und wurde von dem Geschlechte v. Ulm beerbt,welches 1622 bei Erhebung in den Freiherrnstand das EllerbachscheWappen, s. Feld 2 des Freih. v. Ulmschen Wappens, in sein Wappenaufnahm,

Hübner, Histor. polit.. VII. S. 367. — Oauhe , II. S. 253. — Siebmacher , II. 91. —Matth, a. Bapponheim tr. cle origine et farailia Dominornm de Calatin, S. 311. — Saloer,S. 311. — v. Meding, III. S. 155. — v. Ilefner, ausgest. schwäbischer Adel, Tab. 2.'S. 10.

Ellert, Ellerdt (in Roth ein seine Jungen fütternder, weisser Pe-lican). Ein in Ostpreussen vorgekommenes, von der Familie v. El-lerts, s.'S. 84 wie das Wappen ergiebt, ganz verschiedenes Adelsge-schlecht, welches Plathen im Kr. Osterode 1704 und noch 1733,Alt- und Neu-Pockracken im Kr. Tilsit 1775 und Kissitten im Kr.Pr. Ejdau 1785 inne hatte. — Plathen besass 1704 Christian v. E., k.preuss. Oberst-Lieutenant, welcher den Stamm durch zwei Sühne,

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