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Reichenau im Kr. Osterode inne hatte. Der Name desselben war demGute Eysachs entnommen worden. Mit Johann Casimir v. Eisack,Landvogt in Oettingen, erlosch 22. Dee. 1645 der Stamm.
Fr/i. V. L-t»bur n I. S. 1!I7 u. 1!)S u. Ilf. S. 246. — Siebmacher, II. 61.
Eisank v. illaricnfcls. Tiroler Adelsgeschlecht, in welches FranzEisank 1630 den Adel mit dem Prädicate: v. Marienfels brachte.Hans Einsank, Bürger zu Linz, hatte 1552 einen kaiserliches Wap-penbrief erhalten.
v. Ilefner, tiroler Adel. S. 22.
Kisdorf!'. Ein längst ausgestorbenes Adelsgeschlecht, welchesim Grubenhagenschen begütert war und welches nur dem Wappennach (in Gold drei Tannenzapfen) bekannt ist.
v. Meding, LT. S. 157: uns alten Nachrichten.
Eiscler, Eyseler. Oesterreichisches Adelsgeschlecht, aus welchem1596 Job v. E. zu Haindorf, k. k. Hauptmann und 1599 der Neffedesselben, Matthaeus, später Herr zu Egenburg, dem niederösterr.Ritterstande einverleibt wurde. Mit den jung verstorbenen Kinderndes Sebastian Ritter v. E. zu Ilaindorf, gest. 1609, ging der Stamm aus.
Wingrill, II. S. 374.
Eiseisberg, auch Freiherren . Ein in Schlesien vorgekommenesAdelsgeschlecht, aus welchem im Anfange des 18. Jahrb. Freih. FranzJoseph mit Gr. u. Kl. Glockersdorff im Troppauischen begütert war.
S in apius, II. S. 380. — Zedier, VIII. S. 608.
Eiseisberg, s. Eyselsberg zum Weyr, Freiherren.
Eisen. Schlesisch-Böhmisches u. Oesterreichisches Adelsge-schlecht, welches 1641 in der Person des Leopold v. Eisen unterdi,e neuen nieder-österreichischen Ritterstandsgesehlechteraufgenom-men wurde. Dasselbe ist 1706 mit Ferdinand v.E., k.k. Hofkammcr-rathe, wieder ausgegangen.
Wiügrill, II. S. 374. >
Eisciihach. Ein früher zum Fuldaischen Lehnshofe gehörigesAdelsgeschlecht, dessen Wappen (in Roth eine niedrige, fünfmal gu-zinnte, silberne Mauer, mit gewölbter Thüröffnung und zwei run-den silbernen Thürmen, die jeder zwei Schiesscharten über ein-ander haben und oben dreimal gezinnt sind) Schannat von 1420anführt. Beim Erlöschen des Stammes kam im 15. Jahrh.durch Vermählung das gleichnamige Stammschlöss an die v. Röhren-furt und als die Erbtochter des Eckard v. Röhrenfurt, Erbmarschalls -zu Hessen, Margret, gest. 1464, sich mit Hermann Riedesel, genanntder goldene Ritter, gest. 1463, vermählt hatte, zugleich mit denRöh-renfurtschen Gütern und dem mit diesem verbundenen Erbmarschall-Amte zu Hessen, an die v. Hiedeselsche Familie, worauf die Nach-kommen-des Hermann v. Riedesel und seiner Gemahlin Namen undWappen des Eisenbachschen Geschlechts annahmen und der Eisen-bachsche Schild 1680 bei Erhebung der betreffenden RiedeselschenLinie in den Freiherrnstand als Mittelschild in das gevierte Schildder Freiherren v. Riedesel zu Eisenbach, s. den Artikel dieses Na-mens, aufgenommen wurde Während Schannat auf der Mauer nurzwei gezinnte Thürme ahgiebt, zeigt der erwähnte Mittelschild de-ren drei.
Haudschriftl. Notiz. — Schannat, S. 75. — Salver, S. 257. — v. Meding, I, 3. 143.