Druckschrift 
3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
Seite
46
Einzelbild herunterladen
 

— 40 —

Ehrenbau, s. Bauer v. Ehrenbau, Bd. II. S. 228 u. 229.

Ehrenberg, Ehrnbcrg, Einberg (in Silber ein, die grossen Federnunterwärts kehrender, querliegender und mit einem goldenen Mondbelegter, rotlier Adlersflügel, welcher auf der rechten Seite mit ei-nem linkssehenden Adlerskopfe, auf der linken Seite aber kleeblatt-förmig geschlossen ist). Altes, rheinländisches und fränkisches Adels-geschlecht, aus weichem Johann v.Ehrnberg, Domscholasterzu Speier,1157 die dortige Kirche zu St. Peter stiftete. Die ordentlicheStammreihe beginnt Humbracht mit Sigismund v. E. um 1209. Vonden Nachkommen desselben wurde Gerhard v. E. 1337 Bischof zuSpeier. Die Brüder desselben setzten den Stamm fort. Johann v. E.starb 1544 als Domdechant zu Mainz und Propst zu Speier; WolfAlbrecht v. E., Markgräflich Badenscher Rath und Amtmann zu Ra-stadt, wie auch Ober-Amtmann zu Miltenburg, hinterliess 1G04 beiseinem Tode einen Sohn, Ernst Dietrich v. E. und Philipp Adolphv. E. starb 1631 als Bischof zu Würzbürg. Bald nachher ging mitJohann Philipp v. E. der Stamm aus.

llumbracht, Tab. 104. — Gauhe, I. S. 472. — v. II'allstein , I. S. 1(52. .— Biedermann,Clinton Ottenwald, Tab. 373. — Salver, S. 564 u. 156.— Frh. v. Ledebur, I. S. 193.— Sieb-macher, I. 103 : v. Kruberg, Fränkisch. — v.Mcdiny, II. S. 153 u. 154.

Ekrenbcrg. (Schild geviert: 1 und 4 ein drei Aehren haltenderLöwe und 2 und 3 in Blau auf einem grünem Hügel drei goldene Aeh-ren). Böhmischer Adelsstand. Diplom von 1710 für Matthias undFranz Heinrich Ehrenberg. Die Publication dieser Erhebung beider Oberamts-Regierung zu Breslau erfolgte 3. Juli 1710. DerStamm ist fortgesetzt worden und bis auf die neueste Zeit habenSprossen desselben in k. preuss. Militair- und Civildiensten gestan-den. Wilhelm v. E. starb 1841 als k. preuss. Regierungsrath zu Ma-rienwerder und ein Dr. v. E. war 1843 practischer Arzt in Liegnitz.

N. Pr. A.-L. V. S. 111 u. VI. S. 26. — Diplom. Jahrb. f. d. preuss.- Staat 1843 S. 321.— Frh. v. Ledebur, I. S. 193.

Ehrenberg. (Das Wappen gleicht ganz dem Wappen der erlo-schenen rheinländ. und fränkischen Familie dieses Namens, s. obenden betreffenden Artikel). Preussischer Adelsstand. Diplom vom25. Mai 1820 für Albert Ehrenberg, k. preuss. Capitain im ostpreus-siseken Jägerbataillone. Derselbe war 1827 Major und Chef der10. Gavnison-Compagnie u. starb a. D. als Herr auf Läsgen im KreiseSorau, nachdem schon 17. Jan. 1828 Namen u. Wappen auf J. C. v.Arnold, s. Bd. I. S. 110: v. Arnold-Ehrenberg, übergetragen wor-den war.

N. Pr. A. L. II. S. 111. — Freih, v. Ledebur, I. S. 193 — W.-B. d. Preuss. Monarch.III. 12. — Kneschke, IV. S. 106 u. 107.

Ehreilberg, s. Begontina, Edle v. u. zu Ehrenberg undVerve y, Bd. I. S. 27-1.

Ehrenberg. s. Gay er v. Ehrenberg.

Ehrenberg, s. Künigl v. Ehrenberg u. Warth.

Ehrenberg, lleieh v. Ehrenberg. Böhmischer Adelsstand. Diplomvon 1693 für David Reich, Doctor der Arzneikunde zu Breslau.Derselbe schrieb sich 1696 v. Ehrenberg und Reichenhof, war kais.