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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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mit Lorenzkirch u. Naunhof bei Radeburg, kam auch nach Bayern u.wurde neuerlich auch mit Treschen im Kr. Breslau angesessen. —I)ei- Stamm hat in vielen Sprossen fortgeblüht, von denen mehrere ink. sächs. Militärdiensten gestanden haben und noch stehen. Chri-stoph Hans v. E., k. sächs. Gener.-Lieut. u. Divisionair, erhielt dieKönigliche Erlaubniss, sich v. Egidy-Geissmar nennen und schreibenzu dürfen.

v. üechtritz, Diplom. Nachrichten VI. S. 23—30. — N. Pr. A.-L. V. S. 143. — Frh. r.Ledebur, 1. S. 192 u. III. S. 245.— Tyroff, I. 265. — W.-B. d. Kgr. Bayern, XII. 50. — W.-B.d. Stichs. Staat. 1. 96. — v. Hefner, sächs. Adel, Tab. 26 u. S. 25 n. bayer. Adel, Tab. 84 .u. S. 75. — Knescfike, II. S. 128 n. 129.

Eham. Reiclisadelsstand. Diplom von 1588 für Michael Eham,k. Reichshofrath. Derselbe war in Niederösterreich begütert, starbaber 1608 ohne männliche Nachkommen.

Wissgrill, II. S. 359.

Eharter v. Elirciihnrt. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1768 für Johann Eharter, k. k. Hauptmann bei dem Garlstädter -Slu-iner-Regimente, mit dem Prädicate: v. Ehrenhart.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Be. Sd. 275.

Eliilcn, s. Eden, S. 31.

Ehem. Augsburger Patriciergeschlecht, aus welchem nach Sina-pius ein Zweig nach Breslau kam, wo Matthäus Christoph v. E. miteinem Sohne 1603 lebte. Georg von E. kommt nach dem genanntenSchriftsteller schon unter dem Herzoge Heinrich zu Münsterberg1480 vor. Von diesem nach Schlesien gekommenen Zweige schweigtv. Stetten. — Sprossen des Geschlechts, früher Weber, traten 1478als Kaufleute in Augsburg auf und kamen später in den Rath. Chri-stoph Ehern wurde kurpfälz. Kanzler und brachte wohl den Adel inseine Familie, welche mit dem Urenkel desselben, Johann Bernhardv. E., 1656 erlosch.

Sinapius, II. S. 606. — v. Stetten, Gesch. d. adeligen Geschlechter in Augsburg. S. 193— N. Pr". A.-L. V. S. 143. — Freih.v. Ledebur , 1. S. 193. — Siebmacher, 1. 20§ u. IV. 53.

Ehcnheiin, Elicnlieini, genannt Ebel. Altes, fränkisches Adclsge-schlecht, welches der Ritterschaft des ehemaligen reichsfreien Can-tons Altmühl einverleibt war und aus welchem Weyprecht v. E.,Domcapitular zu Würzburg, 1518 starb. Der Stamm ist längst er-loschen.

Zedier, VIII. S. 342. — v. Hattstein , III. 8. 1S6 — 193. — Biedermann, Cantou AltmiihlTab. 181 — Salver, S. 307, 343 u. 480. — Siebmacher , I. 100. — Spener, Theor. lnsign. 8.142. — v. Meding , III. S. 149 u. 160.

Ehingen (in Schwarz ein goldener Sparren). Altes, schwäbischesAdelsgeschlecht aus dem gleichnamigen Stammhause bei Rottenburgam Neckar. Dasselbe, einst reich und gross, kam in Verfall und er-losch im 17. Jahrh. Johann Jacob Freih. v. E. zu Pöstingen, fürstl.-bischöfi. Hofmeister zu Freising, wohl der Letzte des Stammes, starb3. Jan. 1674.

Bucelini. II. S. 72. — Gauhe, II. S. 248, — Zedier, VIII. S. 409. — Siebmacher, I. 113— v. Meding, III. S. 150.

Ehinger, Ehinger v. ltclzheim.. (Schild geviert: 1 und 4 in Roth zweigekreuzte eiserne Haken und 2 und 3 in Gold ein rother Schwan mitgoldenem Schnabel und Füssen). Adeliges Patriciergeschlecht der