theil haben, wodurch die Familie für immer unter sieli fest und in-nig verbunden ist. Leonhards II. Beispiele folgte Claus I., aus der19. Generation der Mühlhäuser Linie, welcher 1557 die RittergüterKunreuth und Mühlhausen zu einem Fideicommiss bestimmte undzwar ebenfalls zur Nutzniessung der Gesammtfamilie. Dieses Fidei-commiss ist unter dem Namen: Obmann u. Gemein-Geschlecht vonEgloffstein,im Kr. Bayern anerkannt und immatriculirt, hat den Ver-waltungssitz in Kunreuth und ist durch die besten Statuten geregelt.Das noch bestehende Majorats-Fideicommiss Fgloffstein stiftetel733der Ritterhauptmann Carl Maximilian I. v. E. aus dem halben An-theil am Rittergute Egloffstein und den Gütern Leupoldstein undBieberbach und zwar für seinen Bruder und dessen Nachkommen,eventuell der nächst verwandten Linie, nach dem Rechte der Erst-geburt und das der gräflichen Linie zustehende Majorat Arklitten inOstpreussen wurde 1783 von dem oben genannten Albrecht DietrichGottfried v. E., vor seiner Erhebung in den Grafenstand, gegründet.— Der Stammvater der fortgeblühten bernfels-egloffsteiner Linie,war Hans I., welcher, verm. mit Barbara v. Seckendorf, um 1290lebte./ Eine leicht zu übersehende Uebersieht aller 19 Generationen,in welchen das Geschlecht vorgekommen ist, findet sich im Geneal.Taschenb. der freih. Häuser, auf welche hier verwiesen werden muss.Dieselbe ist für die Geschichte der Familie eine der vorzüglichstenQuellen./in der 13. Generation entstanden durch Johann Rudolph I.u. Conrad I.Wilhelm Sigmund, Söhne des Albrecht VI. in der 12. Ge-neration, zwei fränkische Hauptlinien: die ältere fränkische Branche,welche auch Fuldaer Linie genannt wurde und die jüngere fränkischeBranche, welche letztere in der 14. Generation mit den beiden Söh-nen Conrads I.: Albrecht VI. und Ludwig I., sich in zwei Linien, diehauptmännische Linie und die Obmännische Linie schied. — Diepreussische, gräfliche Linie stiftete in der 11. Generation Sigmund IV,gest. 1646, älterer Sohn Sigmunds III., verm. mit Catharina v. Oels,aus welcher Ehe, neben zwei Töchtern, vier Söhne stammten. Nach-dem später, wie angegeben, in diese Linie der Grafenstand gekommenwar, setzte Graf Otto Friedrich, s. oben, durch zwei Söhne : den Gra-fen Leopold, gest 1830, k. preuss. Geh.-Regier.-Rath, Oberschenkenund Kammerherrn u. dem Grafen August, gest. 1820, verm.'mit Ca-roline v. Buddenbrock, dieselbe als ältere und jüngere Linie fort. DasHaupt der älteren Linie ist Graf Carl, geb. 1795, älterer Sohn desGrafen Leopold, Majoratsherr auf Arklitten und Herr auf Awtinten,k. preuss. Major a. D., verm. 1823 mit Charlotte Freiin v. u. zu Eg-loffstein, geb. 1796, aus welcher Ehe zwei Töchter stammeji. DerHalbbruder des Grafen Carl aus des Grafen Leopolds zweiter Ehemit einer v. Viereck, gest. 1852, ist Graf Friedrich, geb. 1808, Herrder Rittergüter Schwusen und Tschwirtschen in Schlesien, der atten-dorfer Güter im Posenschen u. der silginaer Güter in Ostpreussen, k.preuss. Kammerh., verm. 1838 in erster Ehe mit Alexandrina v. Da-widoff'gest. 1851, in zweiter 1852 mit Agnes Freiin v. Korff-Schön-bruch, gest. 1853 und in dritter 1856 mit Luise Grf. v. Schlieffen,
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