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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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1727 für Carl Anton Egloff, Doctor der Medicin und Professor derAnatomie zu Innsbruck, mit dem Prädicate: v. Stadhof.

Meyerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 274.

Egloff v. Zell. Bayer. Adelsgeschlecht, aus welchem Hans Cas-par E. v. B., dessen Mutter eine v. Knöringen war, 1641 vorkommt.

Ober-Bayer. Archiv, VI. Sj 283.

Eglofslicini. Altes, bayerisches Adelsgeschlecht aus dem gleich-namigen Stamm-Hause unweit Regensburg, welches schon gegenMitte des 12. Jahrb. vorkommt und mit Eglof v. E. nach 1370 erlo-•, sehen ist.

Wiy. Hund , III. S. 292. — Monum. boic. XIII. S. 125 u. 173.

Egloffstcin v. ii. zu Egloffstein, Crciherreii und Egloffstcin zu Arklit-ten, Grafen. (Stamm- und freiherrliches Wappen: in Silber der Kopfund Hals eines rechts gekehrten, schwarzen Bären mit rotli ausge-äf schlagener Zunge; gräfliches Wappen: Schild„geviert: 1 und 4 das( Stammwappen und 2 und 3 in Gold der gekrönte, schwarze, preus-§ sische Adler mit den goldenen Kleestengeln auf den Flügeln und ein-wärts sehend). I'reussischer Grafenstand. Diplom v. 19. Sept. 1786. für Albrecht Dietrich Gottfried v. Egloffstein, k. preuss. Generalma-I jor und den Bruder desselben, Otto Friedrich v. E., k. preuss. Ma-■ jor, so wie für die vier Söhne des Letzteren. — Eins der ältesten,zu der ehemaligen reichsunmittelbaren Ritterschaft der Cäntone Ge-I bürg und Steigerwald und zu den Ganerben der Bergveste Rothen-berg gehörendes, fränkisches Adelsgeschlecht, welches 975 mit Her-zog Ernst, welcher vom K. Otto II. mit dem Nordgau belehnt wurde,• aus Nieder- oder Seeland in das jetzige Franken gekommen sein soll,wo es das noch ganz erhaltene und im steten Besitze derFamilie ver-bliebene Stammschloss Egloffstein bei Gräfenberg erbaute. Die ge-nealogischen Verhältnisse des ganzen Stammes von 1290—1747 hatBiedermann, s. unten, möglichst genau angegeben. Derselbe schiedsich im Laufe der Zeit in mehrere Linien, von welchen die gaun-hardtshöfer, hartensteiner, gailenreuther, henfenfelder, leopoldstei-ner, wannbacber uad mühlhäuser zeitig wieder erloschen sind, wäh-Irend die bernfels-egloffsteiner Hauptlinie in sehr zahlreichen Spros-I sen fortgeblüht hät. — Schon in früher Zeit, kam das Geschlecht zugrossem Ansehen. Otto v. E. war 1060 Bischof zu Regensburg undReichsfürst; Leopold 1. 1333 Bischof zu Bamberg und Herzog inFranken; Conrad III. 1398 Deutschmeister und Reichsfürst; Wol-fram I., 1398 deutscher Ordensritter und Land-Comthur zuEllingen;Johann IV., 1401 Fürstbischof zu Würzburg, Herzog inFranken undStifter der Universität Wtirzburg etc. Von den weiblichen Sprossendes Stammes wurde Catharina 1410 Fürst-Aebtissin zu Nieder-Mün-ster bei Regensburg; Gunigunde war 1479 Fürst-Aebtissin zu Ober-Münster, Anna 1517 Fürst-Aebtissin zu Mittel-Münster und Ruftina1561 ebenfalls Fürst-Aebtissin zu Mittel-Münster. — Leonhard II.,aus der 8. Generation der Mühlhäuser Linie, Domcapitular zu Bam-berg und Würzburg, stiftete 1505 ein Familien-Fideicommiss, an wel-chem alle männlichen Nachkommen nach dem 13. Lebensjahre An-