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Ecker zu Eckh. (Schild von Silber und Schwarz schräg rechtsgetheilt). Altes, bayerisches Adelsgeschlecht, welches sich auchEcker v. Seidenburg nannte und im Mannesstamme um 1420 mitAlbrecht Ecker zu Eckh und Seidenburg erloschen ist. Das Wappenkam an die Ecker v. Kapfing.
Wig. Hund , I. S. 182.
Ecker r. Eckhciiu. Schild quer getheilt (oben in Silber dreischwarze Wecken neben einander und unten Schwarz, ohne Bild).Altes, bayerisches Adelsgeschlecht, eines Stammes und Wappens(doch mit gewechselten Farben) mit den Ecker v. Neuhaus. OttEcker v. Eckheim kommt 1315 als Wohltluiter des Klosters Wesso-brunn vor.
Wig. Hund, III. S. 283.
Ecker r. Eckhofcii, auch Freiherren. (Schild von Silber undSchwarz der Länge nach getheilt, mit einem ganzen, gestürzten Spar-ren, dessen rechter Sehrägbalken rotli, der linke golden ist). ImKönigr. Bayern anerkannter Freiherrnstand. Anerkennungs-Diplomvom 22. Mai 1817 für Julius Freih. Ecker v. Eckhofen, k. bayer.Lieuten. und General-Adjutanten bei der 2. Infant.-Brigade des Ge-neral- Commando's München. — Altes, ursprünglich böhmischesAdelsgeschlecht, welches bei Trag angesessen war, aus Böhmen nachSchlesien kam und auch nur Eghofen oder Eckhofen geschriebenwurde. — Wenzel Ecker v. Eghofen, gest. 1611, war kaiserl. Ober-Zoll-Amtmann der Herzogthümer Ober- und Niederschlesien und wirdin einem Leichengedichte von 1598: Wenzeslaus Eckherr ab Eck-hoff, Eques Bohemus, genannt. Mit ihm oder bald nach ihm ist wohldie Familie in Schlesien ausgegangen, doch hat ein nach Bayern ge-kommener Zweig fortgeblüht, aus welchem der obengenannte Freih.Julius entspross.
Henel, Silesiogr. Cap. 8 S. 765. — Sinaphis, II. S. 604. — Zedier, VIII. S. 151. —v. Lang, Nachtrag N. 41.— N. Pr. A.-L. II. S. 104 u. V. S. 142: v. Eckor u. Eckhoff, oderEckhoffen. — Fr/t. v. Ledebur, I. S. 191 u. III. S. 244 : Ecker v. Eckhofen. — Siebmacher,II. 49: Ecker v. Eckhofen, Schlesisch. — Ttjroff, II. 39: Freih. v. Ecker u. Eckhofen. —W.-B. des Kgr. Bayern, II. 89 u. v. Wölckern , 2. Abth. S. 196 u. 197: Freih. E. v. Eckho-fen. — v. Hefner, bayer. Adel, Tab. 29 u. S. 32 u. 33 u. Erg.-Bd. S. 12. Desselben preuss.Adel, Tab. 50 u. S. 40. — Kneschke, III. S. 116 u. 117.
Ecker, Egkher v. kapfing u. Lichteuegg, Freiherren. (Schild ge-viert, mit Mittelschilde. Im schwarzen Schilde drei silberne Weckenneben einander (Stammeswappen). 1 u. 4 von Silber schrägrecht ge-theilt, ohne Bild (Ecker zu Eckh) u. 2 u. 3 quergetheilt: oben InSchwarz drei silberne Wecken u. unten Silber ohne Bild (Ecker v.Pöring). Kurbayerischer Freiherrnstand. Diplom vom 24. Jan. 1691für Johann Franz Eckher, Domdechanten zu Freising, die beidenBrüder desselben, die kurbay. Kämm.: Oswald Ulrich E., Oberst-lieutenant bei dem kais. Kreisregim. und N. N. E., Pfleger zu Burg-hausen und für die Nachkommen der beiden letzteren. — Eins derältesten, ministerialen AdelsgeschlechterBayerns, dessen fortlaufendeStammreihe mit Thiemo Eckher v. Eckh anfängt, welcher 1103 und1108 in freisingischen Urkunden vorkommt. Die Nachkommen des-selben schieden sich in viele Linien, namentlich in die zu Lichtenegg,