Druckschrift 
3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
Seite
14
Einzelbild herunterladen
 

14

1726 in der Person des Georg Eggern, nach Anderen Johann Seba-stian Egger, Stadt- und Landrichters zu Kufstein in Tirol, der Adelmit dem Prädicate: v. Marienfrid kam.

Megerle v. - Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 274. Provinzial - Handbuch von Tirol für 1847.S. 290 in der tiroler Lainlesmatrikel. v. Hefner, tiroler Adel, Tab. 5. u. S. 5. u. Ergänz.-Bd. Tab. 9, S. 23.

Ecclier, Egger v. Echo, Eccho, Ecco und Harienberg. Tiroler Adels-geschlecht, in welches nach Megerle v. Mühlfeld 1791 zwei Diplomegekommen sind. Das Eine erhielt Christian Stephan Egger v. Echo,von Deutschmeth, Gerichts Kronmetz in Tirol, mit dem Prädicat:Edler v. Marienberg, das Andere aber Christian Egger unter Aner-kennung seiner Abstammung von der adeligen Familie Egger v. Echound mit Verleihung desPrädicats: v. Marienberg.

Megerle v. Mühlfeld, S. 176. ("das hier angegebene Prädicat; Marienfels ist unrichtige) u.Ergänz.-Hd. S. 274 (mit dem richtigrn Prädicate v. Marienberg,)! v. Hefner, tiroler Adel.Ergänz.-Bd. Tab. 13 u. S. 29 : Ecchcr v. Eccho u. Marienberg.

Echt, s. Bachof (Bachoven) v. Echt, Bd. I. S. 163 u. 164.

Echten. Altes Adelsgeschlecht, welches zur westphälischen Rit-terschaft gehörte. Dasselbe führte im silbernen Schilde drei, 2 u. 1.schwarze Adler und stand wohl im Zusammenhange mit dem ebenfallszur westphälischen Ritterschaft zählenden Geschlechte v. Bovenden,deren Wappen in Gold drei rothe Adler zeigte.

N. Pr. A.-L. II. S. 102. Siebmacher, TII. 134.ru V. 146.

Echter v. u. zu ülespelhriinii, auch Freiherren. Altes, fränkischesAdelsgeschlecht, welches durch seine Besitzungen der Ritterschaftdes ehemaligen reichsfreien Canton Steigerwald einverleibt war. Ausdemselben erhielt, wie Gauhe angiebt, Peter E. v. M., welcher 1530als Herr auf Rothenfels und kurmainzischer Rath vorkommt, mit sei-nem Bruder Valentin den Freiherrnstand: eine Angabe, welche nichtganz richtig sein kann, da es feststeht, dass Valentin E. v. M., gewese-ner Domherr zu Würzburg 17. März 1623 in des H. R. R. Freih.- u.Edlen-Paunerherrnstand erhoben worden ist. Ein Sohn des PeterE. v. M., war der bekannte Bischof Julius zu Würzburg, gest. 1617,welcher dem Hochstifte 44 Jahre lang vorstand und welcher, 1582beinahe Kurfürst zu Mainz geworden wäre. Von dem Bruder desselben,Dieter E. v. M., stammte Philipp Christoph, Amtmann zu Rotenfels.Der Stamm ist 1 665 mit Johann Philipp E. v. M., welcher unver-mählt starb, ausgegangen, worauf die Nachkommen des 1659 verstor-benen Philipp Ludwig v. Jngelheim. Amtmanns zu Miltenberg u. Oberst-lieutenants, welcher sich 1648 mit Maria Ottilia, der Erbtochter desCarl Rudolph Echter v. Mespelbrunn, vermählt hatte, mit kaiserli-cher Genehmigung 1698 mit ihfen angestammten Namen und Wappenden Namen und das Wappen der Familie Echter u. Mespelbrunn ver-einigten. Später, 1737, kam in die Familie v. Jngelheim, genanntEchter v. u. zu Mespelbrunn, der Grafenstand und in dem geviertenSchilde derselben zeigt Feld 2 u. 3 das alte Wappen der Echter vonMespelbrunn: in Blau ein schrägrechter, silberner, mit drei blauenRingen belegter Balken.

Hucelini, II. Sect. 2. S. 107. Hinnbracht , S. 44. Gauhe, T. S. 466 u. 467, nach Pa-storii Franconia rediviva und Jmhoff, Not. Prov. Jmp. Lib. 3 Cap. 4. v. Hattstein, I. S. 137