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silberne Balken. Gegen die rechte Ober- und linke Unter-Ecke desSchildes liegt ein abgehauener Eberkopf und gegen die linke Ober-und rechte Unter-Ecke stehen neben einander zwei Straussenfedern,roth, silbern). Ein aus dem Limburgischen stammendes Adelsge-schlecht, dessen Freiherrnstand durch Zeugen-Aussage und Lehns-Briefe weit über 150 Jahre zurück erwiesen ist. — Die GebrüderJohann Wilhelm Heinrich Joseph Freih. v. Eberz, geb. 1783, k.bayer. Hauptm. a. D. und Ritter-Lehen-Vasall zu Bockenstein undJohann Baptist Michael Freih. v. E , geb. 1786, k. bayer. Lieut.a. D., wurden in die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern eingetragen.
v. Lang , Nachtrag, S. 40. — W.-B. d. Kgr. "Bayern, II. 89 u. v. Wölcketn■, 2. Abth.S. 197. — v. Hefner, bayer. Adel, Tab. 29 u. S. 32. — Kneschke, III. S. 113 u. 114.
Ebischwald, s. Eybiswald, Eibiswald.
Ebiiiei' v. Ebenau, Hilter. Erbländ.-österr.- u. Reichsritterstand.Diplom von 1735 für Samuel Franz Ebmer, Tabackgefälls-Adminis-trator in Steyermark und Kärnten, mit dem Prädicate: v. Ebenau.
Meyerle v. Mahlfeld , S. 106.
Ebner, Hilter. Böhmischer Ritterstand. Diplom von 1694 fürSusanna Renata Ebner, geb. Brause und für die drei Söhne dersel-ben, Ferdinand Johann. Georg Adam und Leopold Joseph Ebner, sowie für den Enkel, Franz Ludwig E. Die Notification dieser Erhe-bung erfolgte 17. Apr. 1694 an die k. Oberamts-Regierung zu Breslau.
Frh. v. Ledebur, I. s. 190.
Ebner v, Eschcnbnch, auch Freiherren (von Blau und Gold neun-mal von oben nach unten gespitzt, so dass von jeder Farbe vier undeine halbe mif.telgrosse Querspitze erscheinen). Im Kgr. Bayernanerkannter Freiherrnstand. Anerkennungsdiplom von 1824 für dieältere Linie des Stammes. Eins der ältesten nürnbergischen Adels-geschlechter, welches nach dem 1552 von den Harsdörfern durchVermählung erlangten, an der Pegnitz im k. bayer. LandgerichteHersbruck gelegenen Rittergute Eschenbach sich: Ebner v. Eschen-bach geschrieben hat. Dasselbe ist schon seit dem 17. Jahrh. be-kannt und kommt in lateinischen Urkunden mit den Namen: Ebna-rii, Ebenarii, Ebneri, in deutschen mit den Namen: Ebener und Eb--ner vor. Unter den Familien, welche gleich nach 1138 nach Nürn-berg zogen, oder diese Stadt nach der hergestellten Ruhe aufs Neuezum Sitze wählten, befanden sich auch die Ebner, deren mehrere inden Urkunden der nächsten Zeit genannt werden. Bereits 1285 sassHermann Ebner imRathe zu Nürnberg und um dieselbe Zeit erscheintEberhard Ebner als Schöpf des kaiserlichen Landgerichts zu Nürn-berg. Derselbe, verm. mit. Anna Teufflin, war der nähere Stammva-ter des ganzen Geschlechts, aus welchem mehrere Sprossen in derfolgenden Zeit den Ritterschlag erhielten und zu kaiserlichen Die-nern ernannt wurden. 1530 ertheilt ein kaiserliches, zu Bolognaausgefertigtes Diplom dem „erbaren" Geschlecht der Ebner beson-dere Freiheiten. — Von früher Zeit an verwendete die Familie ihrenReichthum zu Stiftungen für Kirchen, Klöster und Arme, auch zeich-neten sich mehrere Glieder des Geschlechts als Gelehrte und inStaatsdiensten aus. Zu letzteren gehören namentlich Paul Ebner,