Druckschrift 
2 (1860) (Bozepolski - Ebergassing)
Entstehung
Seite
619
Einzelbild herunterladen
 

619

sich liier noch nachstehende anreihen. Für die Annahme Einiger,dass die Familie aus Tirol von dem alten, um die Mitte des 15. Jahr-hunderts erloschenen Geschlechte Eben gestammt habe, spricht dasWappen nicht, da Letzteres im Schilde einen dreizackigen Fisch-speer führte. Die Stammreihe beginnt mit Hans E. v. B., wel-cher 1509 Vorstand der Bogenschützen-Gesellschaft war, in Mem-mingen den Tuchhandel trieb, in den Rath kam und 1548 starb. Ausseiner zweiten Ehe mit Margaretha Fingerlin, gest. 1579, entsprossGeorg v. E. u. B., welcher sich 1565 in Breslau mit Maria Utkmannv. Schmoltz vermählte. Von demselben lief die Stammreihe, nachdem geneal. Taschenbuch der freiherrl. Häuser, wie folgt, fort: Georgv. E. u. B., gest. 1621: Anna v. Haunolt; Jacob, gest. 1670:Justina Luckh v. Boguslawitz;- Maximilian Wilhelm: Maria Su-sanna Orin v. Arino, verm. 1670; Freih. Carl Wilhelm: MariaEmilie Gertrud Grf. v. Neuhauss; Freih. Joseph Wonibald, gest.1801, Herr auf Litschkau, Tscheraditz, Weiten-Trebetitsch, liustund Netscheniz, k. k. Kämmerer und Rittmeister a. D.: erste Ge-mahlin: Maria Anna Josepha Grf. v. Bredau, und zweite Gemahlin:Walburge Freiin v. Wiedersperg; Freih. Carl, gest. 17. April 1834,k. k. Kämmerer und Hauptmann a. D. Derselbe schloss den Manns-stamm seines Geschlechts uud hinterliess aus seiner Ehe mit AntonieGrf. v. Ilubna und Littitz nur zwei Töchter, von welchen die ältere,Freiin The.cla, sich 1814 mit Johann Lamb, Justitiar der HerrschaftHohenelbe, vermählte, die jüngere aber, Freiin Josepha, 1847 Stifts-dame zu Brünn war.

Hertel, Silesiogr. renov. , C. 8. S. 494. Sinapius, I. S. 346 u. II. S. 328 330.Gaulie, I. S. 461 u. 462. N. Pr. A.-L. II. S. 99 u. 100. Geneal. Taschenb. d. freih.Häuser, 1848, S. 429 u. 430. Frli. v. Ledebur, I. S. 189. v. Hefner , preuss. Adel,Tab. 49 u. S. 41.

Ebenau. Ein in Steiermark von 17391776 vorgekommenes,von Schmutz kurz erwähntes Adelsgeschlecht.

Schmutz, I. S. 278.

Ebenau, s. Ebmer v. Ebenau.

Ebenberg, s. Festi v. Ebenberg und Braunfeld.

Ebenburg, s. Bischan v. Ebenburg, Bd. I. S. 440 und Hen-nevogel v. Eben bürg.

Ebenfeld, s. Carneri v. Eben- u. Bergfelden, S. 229, undEberl v. Ebenfeld.

Ebeufiikrcr v. Elfenberg. Erbländ. - österr. Adelsstand. Diplomvon 1840 für Jacob Ebenführer, k. k. Rittmeister, mit dem Prädi-cate: v. Elfenberg. Ein Sohn desselben, Julius E. v. E., ist k. k.Lieutenant.

Handschr. Notiz.

Ebenbausen. Altbayer. Adelsgeschlecht aus dem gleichnamigenStammhause bei Reichertshofen a. d. Paar unweit Ingolstadt. Ur-kundlich kommt zuerst Berthold v. Ebenhusin 1345 vor und 1530erlosch der Mannsstamm des Geschlechts.

Witjul. Hundt, III. S. 280. - Cod. brandenb., XIII. S. 256 u. XV. S. 122.