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2 (1860) (Bozepolski - Ebergassing)
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Magdalena Sibylle v. Dycke gesetzt worden war, und Adolph Hein-rich v. Dycke siegelte mit einem Petschaft, welches nach Allem demSchlüsse des 17. Jahrh. angehörte.

v.Meeting, II. S. 140. Kneschke, I. S. 130.

Dycke (Schild der Länge nach von Gold und Roth getheilt mitdrei, 2 u. 1, Rosen von gewechselten Farben). Ein schon lange auf Rü-gen begütertes Adelsgeschlecht, welches noch in neuester Zeit die GüterBuhse, Fossberg, Freudenberg, Kransewitz, Losentitz etc. besass.Das N. Preus. Adelslexic. nimmt an, dass die Familie aus Meissennach Schwedisch-Pommern gekommen sei: mit der im vorigen Ar-tikel besprochenen Familie hängt dieselbe, wie die Wappen ergeben,wohl nicht zusammen.

N. I'r. A.-L. I. S. 451. : Frh. v. Ledebur, I. S. 187 u. III. S. 243. Suppl. zu Sicbm.W.-B. IX. 13. Pommenisches W.-B. II. S. 70 u. 71 u. Tab. 27: nach v. Hagenow, Kartevon Rügen. Kneschke, I. S. 129 u. 130.

Dyckmaiiii, Dyckniaiiu v. Scckerau, Edle und Ritter. Erbländ.-österr. Adels- und Ritterstand. Adels-Diplom von 1787 für JohannNepomuk Dyckmann, Stadtrichter und Flossofen-Director zu St. Veitin Unterkärnten, mit dem Prädicate:- Edler v. Seckerau, und Ritter-stauds-Diplom von 1788 für denselben.

Megerle v. Mühlfeld, S._ 105 u. 106 u. S. 175.

Rydynski. Polnisches, zu- dem Stamme Gozdawa gehörendesAdelsgeschlecht, aus welchem ein Sprosse 1854 Canzlist bei dem^Äppellationsgerichte zu Bromberg war. Xaver v. Dydinsky war 1856Major im k. k. Geniestabe und Ladislaus v. D. k. k. Oberlieutenant.

Frh. v. Ledebur , I. S. 187.

Dyhcrrn, Dyhrn, Freiherren und Grafen. Böhmischer und reichs-böhmischer und preussischer Grafenstand. Freiherrn-Diplom vom

12. Juli 1655 für Georg Abraham v. D., Glogauischer Linie, auf Her-zogswalde etc., Oberamtscanzier in Schlesien, und von 1693 fürFriedrich v. D., Oelsnischer Linie, Herrn auf Schönau; Reichsgrafen-Diplom von 1697 für Johann Georg Freih. v. D., fürstl. öls-bemstadt-sclien Rath, Landeshauptmann und Kammer-Director, und die Brüderdesselben, Ernst Friedrich, k. k. Obersten, und Melchior Sylvius,k. k. Kämmerer, Reichshofrath des Fürstenthums Brieg, Landhof-meister etc.; böhmisches Grafenstands-Diplom von 1739 für JohannErnst Freih. v. D. auf Herzogswalde, und preussisches Grafenstands-Diplom vom 19. Octbr. 1786 für die Freiherren Max Emanuel aufUllersdorf, Ernst auf Reesewitz und Wilhelm Carl Adolph auf Gim-mel. Die Familie v. Dyherrn ist eins der ältesten und angesehen-sten scblesischen Adelsgeschlechter. Dieselbe, früher Der, Dyr,Dihr, Dyhr geschrieben, kommt urkundlich zuerst gegen Ende des

13. Jahrh. und im Anfange des 14. Jahrh. vor und breitete sich späternamentlich in Polen, wo dieselbe zu dem Hause Doliwa zählte, in derLausitz und in Böhmen aus. In Schlesien schied der Stamm sich

' zeitig in vier Linien nach den ihm zustehenden Rittersitzen Strei-telsdorf, Kölmchen und Deutschkessel im Glogauschen, so wie Hü-nern im Oelsischcn und im Anfange des 17. Jahrh. in zwei llaupt-linien: die Glogauische und die Oelsische. Erstere gründete um 1334