Druckschrift 
2 (1860) (Bozepolski - Ebergassing)
Entstehung
Seite
611
Einzelbild herunterladen
 

611

in allen bekannten Quellen über die k. preuss. Standeserböhungenüber das betreffende Diplom keine näheren Angaben. Die Wittwedesselben, eine geborene v. Lundt, starb 1776 zu Camin. AlbrechtWilhelm v. D. kam 1723 als Regierungsrath zu Cleve vor.

Seiffert, Leben Königs Friedrich IL Th. II. S. 296'.N. Pr. A.-L. V. S. 138, Frh. v.Ledebur, I. S. 186.

Du-Rieux v. I'eyau. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1801 für Georg Du-Rieux, k. k. Major, mit dem Prädicate: v. Feyau.

Megerle v. Mühlfeld y -Ergänz.-Bd. S. 271.

Dusch. Reicbsadelstand. Kurpfälzisches Reiclisvicariats - Diplomvom 10. April 1790 für Carl Franz Dusch, kurpfälz. Hofkammer-rath etc. Derselbe kam 1803 als Mitglied des kurpfälz. Oberappel-lationsgerichts-Rath in Mannheim in badische Dienste. Von seinenNachkommen war Franz Ilyacinth v. D. grossherzogl. badischer Ober-hofgerichts-Rath und Landschreiber des Oberamts Neustadt, so wieauch Salinen - Generalcommissair und Ferdinand v. D., grossherzogl.badischer Kammerherr und Legationsrath, wurde 1853 Geschäfts-träger am k. württemb. Hofe, so wie in der Schweiz.

Cas(, Adelsb. d. Grossh. Baden, Abth. 3. S. 248. Knesclike, I. 129.

Dusini v. Gluckenberg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1723 für Bernard Dusini aus Tirol, so wie für die Gebrüder Bartho-lomaeus Anton, Johann Michael und Joseph Anton Dusini, mit dem_ Prädicate: v. Glockenberg.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 272.

Duttelslieim. Altes, rheinländisches Adelsgeschlecht aus demgleichnamigen Stammhause bei Friedberg in d. Wetterau. Mengozv. Düdilnsham, Ritter, kommt 1350 vor und der Letzte des Stammeslebte noch zu Ende des 16. Jahrhunderts.

Hurribracht, S. 260. v.. Meding, I. S. 134.

Duvc (in Blau auf grünem Boden ein abgehauener Baumstock,aus welchem rechts ein kleiner grüner Zweig treibt, auf welchemeine weisse, im Schnabel einen Oelzweig haltende, rechts gekehrteTaube sitzt). Reichsadelsstand. Diplom vom 8. Juli 1767 für Fried-rich Wilhelm Duve, kurbraunschw.-lüneburg. Hofrath und Geh.Canzleisecretair zu Hannover. Die Erhebung wurde 4. Novbr. 1777in Hannover amtlich bekannt gemacht. Die Mutter des Diploms-Empfängers stammte aus der polnischen Familie v. Moszinsky, undder Helmschmuck des v. Duveschen Wappens: ein silberner, voneinem silbernen Pfeile schrägrechts durchschossener Geiersflügel istdem Moszinskyschen Wappen entnommen worden. Der Stammhat fortgeblüht und die Familie gehört im Königr. Hannover durchzwei Güter in Bethem zu dem ritterschaftlichen Adel der lüneburg.Landschaft. Familien dieses Namens gab es übrigens einige.Fahne, I. S. 85, erwähnt ein altes, jülichsclies Adelsgeschlecht v. D.,aus welchem ein Zweig sich nach Liefland wendete, Carl LeopoldDuve, herz, meklenb. Canzleirath, erhielt 1751 ein Adels-Diplom etc.,doch fehlen nähere Angaben.

Frh. V. d. Knesebeck, S. 120. Frh. v. Ledebur, TIT. S. 242 u. 243. v. Meding, III.

(l