lauf auf Joli. Chr. v. D., k. u. kursächs. Hofrath etc., Magtlcb. 1737. — Drcyhaupt , Beschr.d. Saalkreises, II. '26 u. Nr. 30. — v. Uechtritz, diploin. Nachricht. II. S. 29 u. 30. — Me-gerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 271. — N. l'r. A.-L. V. S. 136 u. 137. — Feh. v. Ledebur,I. S. 185 u. III. S. 242: Dürfeid, auch Durrfeld. — Siebmacher, V. 50 : Die Dürfeidt, Oester-reichisch. — Tgrof, II. 83. — W.-B. d. preuss. Mon. III. 9. — W.-B. d. sächs. Staaten. —Kneschke, II. S. 125 ü. 126. — v. Hefner , sächs. Adel. Tab. 26 u. S. 25.
Dfirggeiifcldcr. Altbayerisches, von der Mitte des 12. Jahrh. anurkundlich vorkommendes Adelsges'ehlecht. Conrad D. verkaufte 1392die gleichnamige Stammburg an die v. Kammer und war wohl derLetzte des Stammes.
Wig. Hundt, III. S. 279.
Düring, auch Freiherren (in Silber ein blauer Querbalken, obenvon zwei neben einander stehenden, vorwärts sehenden, rothen Wid-derköpfen mit vorwärts krumm gebogenen Hörnern, unten aber voneinem dergleichen Kopfe begleitet). Schwedischer Freiherrnstand.Diplom vom 30. Oct. 1719 für Johann Christoph v. Düring. —Altes,ursprünglich bremisches Adelsgeschlecht aus dem Stammhause Dü-ringen im Kirchspiele Lockstede an der Lühe. Mushard fängt dieStammreihe der Familie mit Dietrich v. D. an, welcher um 1140lebte. Nach Freih. v. d. Knesebeck kommt das Geschlecht urkund-lich 1244 und 12J9 vor. Im letzteren Jahre erscheint Nicolaus v. D.als Zeuge. Lockstede war schon 1357 und Düringen 1445 nach Ur-kunden in der Hand der Familie, welche schon mehrere Güter vor1430 besass und vom 16. bis 18. Jahrh. andere Güter im wechseln-den Besitze hatte. — Otto v. Düringen war 1568 Domherr zu Bre-men und Arpo v. D. 1602 erzbischöfl. Land-Drost. Der Sohn desLetzteren, Melchior, wurde Präsident der bremenseken Ritterschaft,und "von Christoph v. D., k. schwedischem Landrathe, stammte Arpenv. D., Landrath des Herzogthums Bremen, und von diesem Arpenv. D., der Jüngere, k. schwed. Oberstwachtmeister und Erbrichterder Burgmänner zu Horneburg. Otto v._D., 1600 Domherr zu Ham-burg , setzte den Stamm im Kehdinger Lande fort und sein Sohn,Dietrich, k. schwed. Oberst und Commandant zu Stade, starb 1668mit Hinterlassung zAveier Söhne. Johann Christoph v. D. wurde 1738k. schwed. Generalmajor. Aus Schweden kam die Familie nach Dä-nemark und wurde 1776 in den dänischen Adel aufgenommen. Spä-ter haben auch mehrere Sprossen des Stammes in k. preuss. Kriegs-und Staatsdiensten gestanden, zu welchen namentlich Levin Ottov. D. gehörte, welcher 1838 als k. preuss. pens. Generalmajor starb.— Die Familie zählt jetzt im Königr. Hannover durch Besitz derGüter Ehmbsen, Ahlerstedt, Mottenshof und dreier Güter zu Horne-burg zu dem ritterschaftlichen Adel der bremenschen Landschaft. -—Ueber die gleichnamigen, in Schlesien und Kärnten vorgekommenenAdelsgeschlechter fehlen, bis auf die Wappen, genauere Nachrich-ten. Die v. D. in Schlesien führten, Sinapius, IL S. 593 , in Silberzwei mit den Sachsen gegen einander gekehrte, schwarze Adlerflügel,und die in Kärnten, nach Siebmacher, Y. 63, in Gold einen miteinem goldenen Kanonenlaufe belegten, schwarzen Querbalken.
Mushard, S. 202 u. 203. — Gauhe . Ii S. 456 u. 457. — N. Pr. A.-L. I. S. 447. — Fr/t.v. d. Knesebeck , S. 120. — Frh. v. Ledebur, I. S. 186 u. III. S. 242. — Siebmacher , I. 185:v." Düring, Braunschweigisch. — v . Meding , I. S. 134. — Lexicon over adel. Famil. i.