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Dicke. Altes, lüneburgisches Patriciergesehlecht, welches schonim 13. Jahrh. bekannt und dem Wappen nach (in Blau zwei gekreuzte,mit doppelten Aermeln bekleidete Arme, deren jeder einen goldenen,mit einem Rubin besetzten Ring in die Hohe hält) mit den v. Bevenund Sootmeistern eines Stammes war und nach Allem mit JohannDicke, dem Vierten seines Namens, welcher 1376 im Rathe der StadtLüneburg aufgenommen wurde, erloschen ist.
v. Meding, II. S. 124 u. 125 nach Büttner, Stamm- u. Geschlechtsreg. der lüneburg.adel. Patricier-Geschl.
Dickelhaiiscn, s. Fuchs v. Dickelhausen.
Dickher v. Ilaslau, s. Dückher v. Ilaslau.
Diekmann (Diekmann) v. Sechcrau, Ritter. Erbländ.-österr. Ritter-stand. Diplom von 1788 für Johann Georg Edlen v. Dyckmann undSechcrau, Stadtriehter und Flossofen-Director zu St. Veit in Kärn-ten. Derselbe war 1787 mit dem Prädicate: Edler v. Secherau in denerbländ.-österr. Adelsstand erhoben worden. Nach Freih. v. Lede-bur wurde schon Johann Gustav Dickmann mit dem angegebenenPrädicate in den böhmischen Ritterstand erhoben und seine Gemah-lin besass um 1720 das Gut Schmiedefeld im Kr. Breslau.
Megerle v. Mühlfeld, S. 105 u. 106 u. S. 175. — Frh. v. Ledebur, I. S. 165.
Dickwciler. Westphälisches Adelsgeschlecht, aus welchem derk. k. General-Feldwachtmeister und spätere General-Feldmarschall-Licutenant Philipp Edler v. D. 1751 unter die neuen Geschlechterdes niederösterr. Ritterstandes aufgenommen wurde. Der Sohn des-selben legte 1778, nachdem das Gut verkauft worden war, seineAnsprüche an die N. 0. Landmannsschaft nieder.
Wissgrill, II. S. 208.
Dillroii. Schwedischer Adelsstand. Diplom vom 16. März 1649für Johann und Carl Didron. Ein Sprosse des Geschlechts kaufte sich1762 in Schwedisch-Pommern an und vermählte sich mit einer v.Schöpfer. Der Sohn aus dieser Ehe, Victor Magnus Theodor v. D.,gest. 1835 als k. preuss. Major und Chef der zweiten Garde -Invali-den -Compagnie, hinterliess aus der Ehe mit einer v. Gentzkow dreiSöhne: Carl Wilhelm Theodor v. D., geb. 1794, gest. 1850 als k.preuss. Oberstlieutenant a. D., Gustav Adolph v. D., geb. 1797, 1840k. preuss. Premierlieutenant, und Friedrich Wilhelm Hermann v. D.,geb. 1800, gest. 1851 als k. preuss. Major a. D.
N. Pr. A..-L. V. S. 123 u. 124. — Frh. v. Ledebur , I. S. 165 u. 166 u. III. S. 236.
Dichau, Dihan, Dywau, Dichau»!. Ein in Ostpleussen vorgekom-menes Adelsgeschlecht, nach Freih. v. Ledebur vermuthlich dasselbe,aus welchem Hans v. Dieben 1494 mit dem Ordensmeister Friedrichv. Meissen nach Preussen kam und Verweser zu Balga (im zieten-schen Kreise) war. Der Sohn desselben, Hans v. D., war Fischmei-ster zu Ragnit, und ein anderer, Hans v. D., wurde vom KurfürstenJoachim Friedrich zu Brandenburg an die litthauischen Stände ab-geschickt und lebte noch 1640. Nach dem N. preuss. Adelslexiconwar der Stammvater der Familie mit einer v. Possin vermählt undder Enkel desselben, Georg v. D., hinterliess zwei Söhne, Albrecht