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schon aufgegebene Mannschaft eines verunglückten Kauffahrteischif-fes rettete. — Das Gut Woiditken im Kr. Ileiligenbeiu stand demGeschlechte schon 1592 zu und zu demselben kamen im 17. und18. Jahrb. noch mehrere andere Güter. — Die v. Derschau in Cur-land, welche die Güter Caulitzen und Gross-Dserwen erwarben, sindNachkommen des oben genannten Johann v. D. und führen das imkaiserlichen Diplome von 1602 bestimmte Wappen, d. h. die zweiWiddersköpfe ohne die Säule. — Hans Albrecht v. D., welcher alsk. preuss. Hauptmann a. D. in Nürnberg lebte, wurde in die Adels-matrikel des Königreichs Bayern eingetragen.
Gauhe, IT. S. 164. — Frh. v. d. Kr ohne , I. S. 223 u. 224 u. II. S. 405 u. 406. —v. Uechlritz, Diplom. Nachrichten , III. S. 90—132, mit Angabe des kaiserl. u. des kurbran-denburg. Diploms auf S. 120—127. — v. Lang, Nachtrag, 8. 92. — N. Pr. A.-L. I. 8. 410—412n. V. 8. 124 u. VI. 8. 23. — Frh. v. Ledebur , I. S. 164 u. III. S. 235. — v. Medimj , I. 8.120 n. 121, nach den histor.-politisch-geograph.-statistischen u. militairisehen Beiträgen', die k.prenss. und benachbarten Lande betreffend. 8. 257 u. 259. — Tyroff , I. 56 u. Siebenkeen, I.8. 320—324. — W.-B. d. preuss. Mon., III. 4. \ — Newibt, Curländ. W.-B. Tab. 8. YV.-B.d. Kgr. Bayern V. 10. — Kneschke, IV. S. 82—87.
Dcrsclikobcck. Litthauisches, auch in Westpreussen im Rosen-bergischen angesessenes Adelsgeschlecht.
Frh. v. Ledebur, III. S. 235.
Dement, s. Mitesser v. Dervent.
Derviu v. Wallenhorst. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1840 tiir Franz Dcrvin, k. k. Major, mit dem Prädicate: v. Waffen-horst. Derselbe wurde später im Militair - Schematismus unter denunangestellten Obersten aufgeführt. — Carl D. v. W war 1856 Majorim k. k. 41. Eegim.
Hand sehr iftl. Notiz. — Milit.-Schemat. 1856, S. 79 u. 281.
Desbarres, Des llarres, auch la Valette des Barres. Ein zum
preussischen Adel gehörendes, doch nur dem Wappen nach bekann-tes Geschlecht.
N. Pr. A.-L. V. S. 124. Frh. v. Ledebur, I. S. 164 u. III. S. 235 11. 236.
Descovieh r. Oltra. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1846 für Anton Descovieh, k. k. Hauptmann, mit dem Prädicate:v. Oltra. Ein Sohn desselben, Franz D. v. 0., war 1856 Lieutenantim k. k. 17. Inf.-Regim. Im Militair-Schematismus ist derselbe alsRitter, im Register als Edler aufgeführt.
Augsb. Allg. Zeit. 1846.
Deseiilfans d'Avernas, Grafen. Reichsgrafenstand. Diplom von1805 für Adrian Wilhelm Franz Desenffans d'Avernas, k. k. Ritt-meister und Escadrons-Commandanten bei Herzog Albert Cuirassier.— Das Haus Desenffans stammt ursprünglich aus der Champagne,in welcher Ecuier Jean Desenffans, verm. mit Frangoise de Ger-villers, ein gleichnamiges Lehn besass. In folge der damaligen Un-ruhen begab sich das Geschlecht 1360 nach den spanischen Nieder-landen, zuerst in die Gegend von Valencicnnes, später in die vonTournay, in welcher dasselbe ansehnliche Güter erwarb, die theil-weise der Familie noch jetzt zustehen. Aus den Niederlanden kamdieselbe nach Steiermark, wo sie zum Besitze der Herrschaften Neu-schloss, Freibüchel, Thaieshof etc. bei Grätz gelangte. — Schon vor