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bann D. zu Eppan in Tirol, mit dem Prädicate: Edler v. Angerburg.Der Stamm hat fortgeblüht, und Johann Dellemann Edler v. Angers-burg ist bei der k. k. Reclwungs-Branche angestellt.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 265.
Delwig (in Silber ein schrägrechter Balken, durch einen ein-fachen Wolkenschnitt rotli und blau getheilt). Altes, ivestphäliscbesAdelsgeschlecht aus dem Stammhause Dellwig im jetzigen KreiseDortmund, welches schon 1516 in der lland der Familie war, welchespäter noch andere Güter in Westphalen erwarb, auch im Osnabrück-schen und Lippeschen begütert wurde. Eine Linie wandte sich nachLiefland und Schweden, wo Bernhard Reinhold v. D. 1720 in denschwedischen Freiherrnstand erhoben, und Bernhard Wilhelm v. D.,k. schwed. Oberstlieutenant, 1723 naturalisirt und unter den Adelaufgenommen wurde. — Eberhard v. D., Herr zu Toal und Bingen,war 1580 Landrath in Esthland, und die Tochter desselben war dieGemahlin des bekannten k. schwed. General - Feldmarschalls CarlGrafen v. Horn. Ein schwedischer General v. D. zeichnete sich 1675bei dem Einfall der Schweden in die Mark Brandenburg aus, undein anderer schwed. General dieses Namens fand 1716 seinen Tod,als die Dänen Friedrichshall in Norwegen wieder wegnahmen, auchwird noch 1719 unter den schwedischen Generalen ein v. D. aufge-führt. — Die Stammlinie in der Grafschaft Mark erlosch 24. Aug.1727 mit Adolph Christoph v.D., doch besass im Münsterschen noch1823 ein v. Dellwig das Burghaus zu Nienborg im Kr. Ahaus.
Gauhe, II. S. 162. — N. l J r. A.-L. I. S. 407. — Fahne, I. S. 75. — Frh. o. Ledebur,
I. iS. 163,ti. III. S. 235. — Siebmacher, II. 110. — v. Steinen , Tab. 63. Nr. 8. — v. Meding,
II. S. 123.
Delmar, Freiherren. Preuss. Freiherrnstand. Diplom vom 14. Mai1810 für Ferdinand Moritz Levi Delmar, Banquier in Berlin. Der-selbe lebte später in Paris, besass aber eine Villa bei Charlottenburg.
V. Hellbach, I. S. 268. — N. Pr. A.-L. I. S.-407 u. III. S. 6. — Frh. c. Ledebur, I. S.163. — W.-B7 d. preuss. Moa. III. 32.
Del -Mestri, (irafen. Erbländ. -österr. Grafenstand. Diplom vom24. Octbr. 1714 für Joseph Franz Freih. v. Del-Mestri. — Altes, ur-sprünglich italien. Adelsgeschlecht, welches im Friaulschen zu hohemAnsehen kam und den Freiherrnstand erlangte. Der Freiherrnstandmit dem Prädicate: Freih. v. Schönberg, soll nach Einigen zu den vomK. Leopold I. verliehenen Standeserhühungen gehören und gegen Endedes 17.Jahrh. in die Familie gekommen sein, und zwar in der Persondes Freih. Franz Leonhard Del-Mestri, s. unten, doch «fehlen darübergenaue Angaben. Den Grafenstand brachte, wie angegeben, Graf JosephFranz, s. oben, in die Familie. Die Ahnentafel desselben ist nach-stehende: Franz Leonhard Freiherr Del-Mestri v. Schönberg; —Lucas: Bianca de Gibeiii; — Georg: Catharina v. Neuhaus;— Franz:Emilie Grf. v. Spilimberg; — Peter: Pauline Grf. v. Strassoldo; —Joseph Franz Graf Del-Mestri v. Schöuberg: Sylvia Grf. v. Nordis.— Von dem Grafen Joseph Franz stammte Graf Georg, gest. 1856,k. k. Kämmerer und Rittmeister in d. A., verm. in zweiter Ehe mitAntonia Grf. v. Rindsmaul, geb. 1785. Aus dieser Ehe entspross
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