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2 (1860) (Bozepolski - Ebergassing)
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in einer brandenburgisclien Urkunde. Der Stamm ist mit Nicolausum 1376 erloschen.

Pfeffingen, II. S. 357371. Gauhe > I. S. 399. Codex diplora. brandenb. XII. S.202. Wann die Grafen v. Dannenberg ausgestorben?, in den liannov. gelehrt. Anzeigen , 1746,Nr. 80. Lenz, Abhaudl. von den ausgestorbenen Grafen v. Dannenberg, in den liannov.gelehrt. Anzeig., 1753, Nr. 20. F. A. Rudioff, Geschichte der Grafen v. Dannenberg, indesselben Cod. dipl. histor. Megapolitanae medii aevi, Hft. T. Schwerin 1789. SuUeirieyer,Nachr. z. Gesch. d. Schlosses u. d. Stadt Dannenberg in Spiel's Vaterl. Archiv, B.II, liannov.1820, S. 209.

Dannenberg, Danneberg, auch Freiherren (im von Silber undBlau geschachten Schilde zwei goldene Querbalken, so dass jederdieser Balken zwischen zwei Schachreihen, jede von neun Feldern,steht, oder auch in Bold drei von Blau und Silber in zwei Reihen,jede zu neun Feldern, geschachte Querbalken etc.). Altes, lüne-burgisches Adelsgeschlecht, welches, wie Pfeffinger angiebt, nachder Meinung Einiger von einer Seitenlinie der alten Grafen v. Dan-nenberg abstammen soll: der letzte Graf v. Dannenberg, Niclas,habe einen Bruder, Guncelinus, und dieser einen Sohn, Henrieus,gehabt, und von Letzterem stamme der adelige Stamm.- Albericusv. D. stiftete schon 1311 als Domherr und Presbyter zu Bardewickein jährliches Gedächtniss bei der dortigen Domkirche. Der Bru-der desselben, Heinrich, welcher 1375 noch lebte, wurde Ahnherrder späteren F'amilienglieder. Von seinen Söhnen war Otto Propstzu Lüchow, Heinrich der Jüngere aber setzte den Stamm fort, undvon den fünf Söhnen des Letzteren stifteten Gerhard und Paridamzwei Linien. Zu den Nachkommen des Ersteren, die sich: auf Brese-lenz und Lüchow schrieben, gehören: Heinrich v. D., herz, braun-schweig. Geh. Rath, Hofmarschall, Inspeetor der Amter Lüchno undDannenberg, Berghauptmann und Landdrost, welcher ohne Nach-kommen starb; Georg Christoph, herz, lüneburg. Oberst, Kriegsrathund 1670 Commandant auf dem Kalkberge; Joachim Otto, Bruderdes vorhergehenden, geblieben 1647 als k.schwed. Oberst, und FranzOswald, geblieben 1710 als kurbraunschw. Oberst. Letzterer hatteeinen Sohn, Heinrich Ludwig Georg v. D., hinterlassen, welcher alsSenior der Familie 1730 noch unvermählt war. Aus der Linie desParidam waren Heinrich oder Heino 1494 Propst des adeligen StiftsEbstorf, und Elisabeth v. D. von 15211552, so wie Sophia Mar-garetha von 16851688 Aebtissinnen des genannten Stifts. DieFamilie war vom 14. Jahrh. an im Lüneburgischen, Brandenburgi-schen und Meklenburgischen angesessen und soll schon 1248 in derAltmark Rohrberg im jetzigen Kreise Salzwedel inne gehabt haben.Neuerlich wurde dieselbe auch im Magdeburgischen begütert. Derälteste bekannte lüneburgische Lehnbrief ist von 1454. Das Ge-schlecht gehört jetzt durch den Besitz eines Gutes in Dannenberg,so wie zweier Güter ebenso in Breselenz, wie in Lüchow im Lüne-burgischen im Königr. Hannover zu dem ritterschaftlichen Adel derlüneburgischen Landschaft. Von den Sprossen des Stammes habenmehrere in der k. hannov. und k. preuss., so wie in der k. k. österr.Armee gestanden. Das geneal. Taschenb. der freih. Häuser giebt1857 nachstehende Glieder freih. Stammes: Franz Freih. v. Dan-