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dieser Besitzung bis zum Erlöschen. Der Letzte des Stammes warHans Sigmund D. v. S., gest. 1646. Nach mehreren Besitzern gehörtSchechen jetzt dem Fräuleinstift zu Alt-Oetting.
Wigul. Hundt, III. S. 270 u. S. 686. — Oberbayer. Archiv, XL. S. 272. — Frh. v. Leo-prechting, Stammbuch von Possenhofen, S. 80 u. 97. — v. Hefner, erloschener bayer. Adel,Tab. 2. 5. 4.
Daues v. Sainogy. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1802für Johann Samuel Danes, k. k. Oberlieutenant bei Esterhazy Infan-terie, mit dem Prädicate: v. Samogy.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 263.
Danewitz, Dallwitz, Danewitz ■ Semislowski, Dunewitz - '/.wyslowski.
Altes, ursprünglich polnisches, zu dem Stamme Swinka zählendesAdelsgeschlecht, welches später in Schlesien, so wie auch in Nieder-Oesterreich begütert wurde und lange Zeit den Beinamen Semislowskiführte, und sich auch nach dem ihm zustehenden Oute Michelsdorfschrieb. Peter Danewitz, Semislowski genannt, Herr zu Coschützund Ellguth kommt 1503 vor; Balthasar v. D. war 1536 herz. Katlizu Liegnitz und Brieg; ein v. D. begleitete 1577 den Erzh. Matthiasbei Uebernahme des Gouvernements in den Niederlanden, und wurde1586 desselben Trabanten-Hauptmann; Caspar v. D. auf Johns- undBischdorf war Rath und Kämmerer bei dem genannten ErzherzogMatthias, und Joachim v. D. königl. Landgerichts-Beisitzer in denFürstenthümern Oppeln und Ratibor, besass Karbischau im Oppeln-schen. Von Letzterem stammte Joachim Heinrich v. D., Herr aufKarbischau und Verfasser einiger theologischen Schriften, welcher1661 den alten Stamm schloss. Die österreichische Linie war schonfrüher erloschen.
Unschuldige Nachr. v. theol. Sachen , 17i4, S. 211 u. iF. — Sinapius, I. S. 326 u. 327 u.II. S. 375. — Gauhe, I. S. 398 u. 399. — Wissgrill, II. S. 192. — N. Pr. A.-L. I. S. 398.—Frh. v. Ledebur, I. S. 159. — Siebmacher, I. 61: v. D., Schlesisch, u. V. 35: v. D., Oester-reichisch. — v. Meding, I. S. 109 u. 110.
Daugel (in Grün ein silberner Globus). Preussischer Adelsstand.Diplom vom 17. Juni 1798 für Thomas Michael Dangel, Fabrikantenin Warschau.
v. Hellbach, I. S. 261. — Nr. Pr. A.-L. I. S. 398 u, III. S. 5. — Frh. v. Ledebur, I.S. 159. - W.-B. d. preuss. Mon. III. 2.
Hanget v. Dcgciistcrn. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1828 für Leopold Dangel, k. k. Oberlieutenant, mit dem Prädicate:v. Degenstern.
Handschriftl. Notiz.
D'Angreau, s. Legrand v. D'Angreau.
Dangriess. Fränkisches, dem Reichsritter-Canton Steigerwaldeinverleibtes Adelsgeschlecht. — Johann Ulrich v. Dangriess, gest.1698, Herr auf Gleisenberg, Brauneck, Griesshof und Fach, erst fürstl.brandenb.-onoldsb. Amtmann zu Windspach und später kurbayer.Oberstwachtmeister, kaufte von Brandenburg-Onolzbach Brauneckund Gleisenberg, und von Brandenburg-Culmbach Griesshof etc. Vonihm stammte Ernst Friedrich v. D., Herr auf Gleisenberg, Griess-hof etc., fürstl. brandenb.-onoldsbach. Fähnrich, welcher zwei Söhnehinterliess: Franz Vollrath Ludwig Friedrich v. D., geb. 1738, und