— 409 —
der Linie S.-II., l)r. philos. Die Schwester desselben ist Freiin Jo-hanna Charlotte, geb. 1822. — Scliaumburg-Dillich: Freih. JohannFriedrich Heinrich Otto, gest. 1816: Sophia v. Gilsa: — Freih.Ernst Heinrich Ludwig, gest. 1835, kurhessisch. Rittmeister: Luisev. Heister, geb. 1792; — Freih. Georg, geb. 1825, k. k. Lieutenantin d. A., verm. mit Mathilde Biermann, aus welcher Ehe ein Sohnentspross: Hermann August Reinhard. — In die Adelsmatrikel deslvgr. Bayern wurde die Familie eingetragen in der Person des Frei-herrn Franz, geb. 1773, k. bayer. Obersten und in die der Preuss.Rbeinprovinz in. der des Freiherrn Carl, laut Eingabe d. d. HausSoisdorf, 29. Juni 1829, unter Nr. 71 der Classe der Freiherren.
(rauhe, I. S. 390—392. — v. HatUtein , I. S. 493 u. Itl. S. 328 u. Taf. 14. u. Anhang,S. <50, 32 u. 152. — Estor, Ahnenprobe, Tab. 2, 7 u. 10. — v. Steinen, III. S. 324 u. 325. —Fr/t. v. Kr ohne , I. S. 199—201. — v. Lang, S. III u. 112. — Rommel , Hess. Gesch., II.Anmerkung 225 u. 275 u. IV. Anmerk. 494. — (rottschalck , Ritterburgen, VII. S. 166 IT. — *Landau, Hess. Ritterburgen, II. 8. 279 fg. u. Stammtafel II. — N. Pr. A.-L. I. S. 391. —Frh. v. cl. Knesebeck, S. 109. — Fahne, I. S. 175. — Frh. v. Ledebur, I. S. 157. u. III. S.233. — Geneal. Tasclienb. d. freih. Häuser, 1856, S. 120— 127, u. 1859, S. 131—133. — Sieb-macher, I. 139. — v. Meding, II. S. 113—115. — Suppl. zu Siebm. W.-B. VII. 23. — Tyroff,I. 283 u. Siebenkees, 1. S. 304 u. 305. — Vetter, Wappen ü. Stammtafeln d. Bergischen Rit-terschaft, S. 20. — Robens, Elementar-Werk I. 17, u. desselben Niederrhein. Adel, II. S.310. — W.-B. d. Kgr. Bayern, II. 28 u. v. Wölckern, Abth. 2. — W.-B. d. preuss. Rheinprov.I. Tab. 2S, Nr. 55 u. S. 30. — Schlesisches W.-B. Nr. 152. — v. Hefner, bayer. Adel, Tab.27. S. 31.
Walwitz, Wallwitz, auch (trafen. Reichsgrafenstand. Diplom vom15. Juli 1718 für Johann Casimir v. Dallwitz-Sehafgotseh, Herrn aufKohle und Jetzschke in der Niederlausitz, k. poln. Und kursächs.Kammerherrn und Landeshauptmann in der Niederlausitz. — Altes,schlesisches und niederlausitzisches Adelsgeschlecht, eines Stammesunil Wappens (in Silber drei rothe Pfähle) mit dem berühmten Ge-schlechte Gotsch, auch Schaffgotsch genannt, welches aus Schlesiennach Polen und in die Mittelmark und aus dieser in die Lausitzenkam, und aus welchem Enkenbert v. Taleviz 1157 zuerst urkundlichauftritt. — Nach Polen gelangte das Geschlecht in der Person desGrivossius v. D., welcher Unterkämmerer von Crakau wurde undüber welchen Dlugossus aus den Jahren 1385—1389 Näheres angiebt.Später ging der Stamm in Polen wieder aus. In der Mittelmark sassdie Familie auf dem gleichnamigen Stammhause und breitete sich imIG. Jahrh. weit in der Niederlausitz aus, in welcher schon 1600 Döl-zig, Kohlo, Racschou, Raubart und Starzeddel in der Hand des Ge-schlechts waren. Im 18. Jahrh. wurde die Familie auch in derjetzigen Provinz Sachsen ansässig und später von Neuem in Schlesien,wo dieselbe in neuerer Zeit ansehnlichen Grundbesitz erwarb undnoch behauptet, auch in Westpreussen begütert wurde. Ob das inSachsen vorkommende Gut Dallwitz bei Hain Eigenthum der Familiegewesen und von derselben erbaut worden sei, muss dahin gestelltbleiben. — In den ersten Jahrzehnten des 18. Jahrb. waren nament-lich Johann Casimir v. D. und Johann Friedrich, Assessor des Land-gerichts zu der Niederlausitz und Landesältester im GubenschenKreise, bekannt. Ersterer brachte, s. oben, den Reichsgrafenstandin die Familie. Derselbe, gest. 1729, war mit Erdmuthe Salomev. Schönberg a. d. Hause Braune, gest. 1755, vermählt und von demSohne aus dieser Ehe, dem Grafen Johann Casimir II., gest. 1762,