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Czcrniewski (in Roth ein schrägrechts strömender, silberner Fluss,oben rechts von einem kleinen, goldenen Kreuze begleitet). Polni-sches, dem Stamme Sreniawa einverleibtes Adelsgeschlecht, welchesin Pommerellen das Gut Zuromin im Kr. Karthaus erwarb.
F/ir. v. Ledebur, I. S. 154
(Jzerniewski (in Blau ein Baumstamm mit zwei abgehauenen Aestenund fünf Wurzeln, auf welchem oben ein schwarzer, zum Fluge sichanschickender Staar stellt). Polnisches, dem Stamme Szpack zuge-zähltes Adelsgeschlecht, welches nach Westpreussen kam und dasGut Hoch-Kelpin im Kr. Danzig an sich "brachte.
Fhr. v. Ledebur, III. S.'232.
Czernin v. l'liudeiiitz, (irafen. Reichsgrafenstand. Diplom vom25. Sept. 1644 für Hermann Wenzel Freiherrn v. Czernin, k. k.Kämm., Geh.-Rath und Obersten Landrichter im Kgr. Böhmen, sowie für die gesammt.e Nachkommenschaft seines Bruders, Humbert III.— Das Haus Czernin gehört zu dem ältesten und vornehmsten Adeldes Königreichs'Böhmen und man nimmt an, dass dasselbe von denältesten böhmischen Landesfürsten und Herzögen königlichen Stam-mes seinen Ursprung genommen habe. Baibin leitet nämlich dasselbeher von einem Sohne des Herzogs Wladislaw I., des 3P. Regentenin Böhmen: Heinrich, Fürsten oder Markgrafen zu Znaym und Bru-der des Königs Wladislaw II. in Böhmen, welcher 1150 und 1156bis 1172 aus der böhmischen Geschichte bekannt ist und der Sagenach mit Agnes, einer Enkelin des K. Heinrich IV., vermählt war,aus welcher Ehe Conrad, Markgraf zu Znaym, und Heinrich derSchwarze stammten. Letzterer hatte, seiner schwarzen, wilden Ge-stalt wegen, den Beinamen Czyrny, Czerno, Czyrnin, der Schwarze,bekommen, welcher den Nachkommen als Geschlechtsname blieb. SeinEnkel Hinko oder Johann Czyrnin, Oberster Kämmerer des KönigsOttocar I. von Böhmen, fiel in Ungnade und wurde, unter Einziehungseiner Güter, verwiesen. Nach Ottocar's Tode kam er um 1231 nachBöhmen zurück, .erhielt aber seine Besitzungen nicht wieder undbaute sich daher im Klattauer Kreise einen Sitz, den das Volk Chu-dienice, Armensitz, nannte. Später wurde aus demselben eine an-sehnliche Herrschaft, und die Familie nahm an Ansehen und Reich-thum zu. Am 12. Jan. 1562 erhielt das Geschlecht den Freiherrn-und später, 's. oben, den Grafenstand. Durch' des Grafert HermannWenzels Brüder, Humbert III. und Theobald Procop, schied sich dasgräfliche Haus in zwei Linien, in die ältere, von Humbert III., undin die jüngere, von Theobald Procop absteigende Linie. LetztereLinie ist 2. Juni 1816 mit dem Grafen Adalbert, Herrn auf Stiahlau,k. k. Kämm., Geh.-Rath und Über-Landjägermeister im KönigreichBöhmen, verm. 1812 mit Eleonore Freiin v. Hackelberg-Landau,geb. 1786, im Mannstamme erloschen. — In die ältere t Linie brachteGraf Franz Joseph, Ilumbert's III. Urenkel, 1716 das Erbmund-schenken-Amt im Königr. Böhmen, mit der Freiheit, dass das jedes-malige Haupt der Familie und Majoratsherr sich: Regierer des Hau-ses Chudenitz und Neubaüs schreiben und nennen lassen dürfe. —