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v.Czechenherz. Der Stamm hat fortgeblüht: JosephC. v.C.stand 1856als Oberlieutenant in der k. k. Armee, und Adolph und Emanuol C. v.C. waren k. k. Lieutenants.
Megerle v. Muhlfeld, Ergänz.-Bd. S. 262.
Czcchanski. Polnisches, zu dem Stamme Dombrovva gehörendesAdelsgeschlecht, welches von der zweiten Ilälfte des 17. Jahrh. anin Litthauen und später auch in Ostpreussen begütert war.
Frh. v. Ledebur , I. S. 154 u. IIT. S. 232.
Czechowsky (in Roth ein oben und unten abgehauener, auf jederSeite zweimal geasteter, oben mit einem silbernen Kreuze besetzter,schwarzer Baumstamm). Polnisches, nach Schlesien gekommenesAdelsgeschlecht, wohl zu unterscheiden von zwei anderen polnischenFamilien dieses Namens, von welchen die eine zu dem Stamme Be-iina (in Blau zwischen zwei silbernen Hufeisen ein Schwert, mit derSpitze unten auf einem dritten, mit den Stollen abwärts gekehrtenHufeisen stehend), die andere zu dem Stamme Oxsa gehörte.
Oknlski , Orb. I'ol. I. s. ,18 u. II. S. 34'/. — Sinapiu», I. S. 322 u. 323. — Siebmacher,T. 51.
(Jzerhowsiii v. Czechow. Galizischer Adelsstand. Diplom von 1792für Franz Czechowski, Tarnower Landrechts-Advocat, mit dem Prä-dicate: v. Czechow. — Der Stamm ist fortgesetzt worden. LudwigJohann v. Czechow-Czechowski war 1835 k. k. Rath zu Stanislawow.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 262.
Czcilik v. liriiiiillsbcrg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1857 für Wenzel Czcdik, k. k. Generalauditor, mit dem Prädicate:v. Brundisberg.
Augsb. A 11g. Zeit. 1S57.
Czegenberg, Ziegenberg. Alte, preussische Landesritter, welchenach ihren Besitzungen die Beinamen: v. d. Lunau, Wölkau oderWulkowski, Cicholewski, Orlowski, Suchostrzycki und Zaleski führ-ten. Der Stamm ist längst erloschen.
Frh. v. Ledebur, T. S. 153.
Czeika, Czeyka v. Olbramowitz, Freiherren und (»rufen. BöhmischerFreiherrn- und Grafenstand. Freiherrn-Diplom von 1713 für dieBrüder Carl Philipp Czeika v. Olbramovitz, k. k. Obersten, undWenzel Joachim C. v. 0., Schatzmeister des Maltheser-Ordens, sowie für den Vetter derselben, Christoph C. v. 0., k. k. Lieutenant,und Grafen-Diplom von 1748 für Wenzel Joachim Czeika Freiherrnv. Olbramowitz, Grandprior in Böhmen, mit seines Bruders hfnter-lassener Wittwe, Benedicta, geborene v. Biinau, und den beidenSöhnen derselben, den Freiherren Johann und Franz C. v. 0. —Altes, böhmisches Adelsgeschlecht, welches Nieinzick und andereGüter unweit Glatko im Pilsner Kreise erwarb. Baibin beginnt dieStammreihe mit Bobuslav Czeika um 1480, dessen Enkel, Johann,den Stamm weiter fortsetzte. Von den Enkeln des Letzteren starbGeorg, Maltheserritter, 1G27, Johann Adam war 1629 k. Rath undStatthalter in Böhmen, und Peter hatte Nachkommenschaft. Zu der-selben gehörten die beiden obengenannten Brüder, welche den Frei-