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Sitzung sich aucli schrieb. Nächstdem hatte die Familie vom 15. bis17. Jahrb. noch mehrere andere Güter inne, und noch 1737 standderselben Bawir zu. Später ging der Stamm aus.
Fahne, I. S. 71— 73 u. II. S. 27 u. 215. — Frh. v. Ledebur, I. S. 153. *
Crull (in Blau drei, 2 u. 1, goldene Sterne). Preuss. Adelsstand.Diplom vom 1. Juni 1704 für Carl Gustav Crull, seine Mutter, Elisa-beth, geb. Oesterling, und seine Schwester, Agathe Sophie. Derselbestammte aus einer Pfänner- Familie der Stadt Halle, welche in derersten Hälfte des 18. Jahrb. Mordal oder Morl im Saalkreise besass.
N. Pr. A.-L. WS. 114. — Frh. v. Ledebur, I. S. 153. — W.-B. <1. preuss. Mon. III. 1.
Crull, Edle v. Adlerstcin. Ein in Ostpreussen mit Rombitten imKr. Preuss.-Holland angesessen gewesenes Adelsgeschlecht.
Frh. v. Ledebur, III. S. 230.
Cruss. Im Kaiserthume Oesterreich anerkannter Adelsstand.Anerkenuungs-Diplom von 1856 für Maximilian Cruss, k. k. Haupt-mann im 61. lnfant.-Regiiu., zur Führung des seiner Familie ver-liehenen ausländischen Adels.
Milit.-Schemat. d. österr. Kaisertk. v. J. 1857.
Csaikciisieg, Brehm v. Csaikcnsieg. Erbländ.-österr. Adelsstand.Diplom von 1857 für Rudolph Brehm, k. k. Obersten .und Comman-danten des Infant.-Regiments Freih. v. Zobel, Nr. 61, mit dem Prä-dicate: v. Csaikensieg.
Augsb. Allg. Zeit. 1857.
Csäky v. Kereszteg, Grafen. Ungarischer Grafenstaud. Diplomvon 1560. Eins der ältesten ungarischen Adelsgeschlechter, welchesnach alter ungarischer Schreibart Chaaky geschrieben wurde undreich an um das Vaterland hochverdienten Sprossen gewesen ist.v. Türocz, einer der ältesten ungarischen Chronisten, leitet denStamm von dem bekannten Heerführer Zabolch ab, welcher, odernach Anderen dessen Enkel Sac, in der heutigen Szaboltseher Ge-spanschaft, wo jetzt die Ruinen der Burg Czäkvara liegen, die BurgCsäky erbaute, nach welcher die Nachkommen sich nannten. DieseBurg wurde unter der Regierung des Königs Andreas zerstört, so-nach blühte die Familie, welcher die Obergespanswürde der ZipserGespanschaft erblich zusteht, schon vor 700 Jahren in Ungarn.Zuerst war dieselbe nur in der Szaboltseher Gespanschaft begütert,später aber gelangte dieselbe auch zu Gütern in der Abaujvarer,Saroscher, Zipser, Trentschiner etc. Gespanschaft. — MatthäusCsäky, gest. 1318, war während der kurzen Regierung des Königs"Wenzel Palatin von Ungarn, Johann Csäky hing treu an den König-Andreas III., und Nicolaus und Georg Gebrüder Csäky, Söhne desStephan Csäky, Ersterer Temescher Obergespan, später Woiwodevon Siebenbürgen, Letzterer Obergespan der Szekler, bekamen vomK. Sigmund 1401 die Schlüsser Kereszteg (Kerkesztszegli), von welchendie Nachkommen das Prädicat annahmen, und Adorjan in der BiliarerGespanschaft. — Von dem Grafentitel scheint die Familie bis in diezweite Hälfte des 17. Jahrb. wenjgGebrauch gemacht zu haben. In letz-terer stand bei K. Leopold I. in hohem Ansehen: Stephan V. Csäky,