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adler. Reichsadelsstand. Diplom vom 2. April 1686 für Hilmar Deich-mann, mit dem Namen v. Cronstein und dem Prädicate: Edler v. —Ein Sprosse des Stammes stand 1830 als Premierlieutenant im lc.preuss. 7. Husaren-Regimente.
Frli. v. Wolframitz, in den auf der Wolfenbüttlcr Bibliothek von demselben befindlichenManuscripten. — Frli. v. Ledebur, III. S. 230.
Cronstein, s. Cravina v. Cronstein, S. 353.
Crontlial, Kitter, s. Sächevs v. Cronthal.
Cronwald, Kitter, s. König v. Cronwald.
Crossainski. Ein in Ostpreusseii im Johä'miisbergische'n vorge-kommenes Adelsgeschlecht.
Frli. v. Ledebur, III. S. 230.
Crossard, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplomvon 1809 für Johann Ludwig v. Crossard, k. k. Hauptmann.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 50.
Crossowski. Polnisches, nach Ostpreussen gekommenes Adelsge-schlecht, wo dasselbe Crossowa und Klein-Tauersee im Kr. Neiden-burg erwarb.
Frli v. Ledebur , III. S. 230.
Crostewitz, Kroschwitz. Altes, meissensehes Adelsgeschlecht aus demgleichnamigen Stammhause bei Leipzig, dessen ursprünglicher Stammin männlicher Linie 1580 erlosch. Die einzige Erbtochter des Letztenv. Crostewitz vermählte sich mit Christian Goldhahn, Rathsherrn inLeipzig, aus welcher Ehe drei Töchter stammten, von welchen die einedie Gemahlin des kurbrandenb. Canzlers Lambert Distelmeyer wurde,die dritte aber, welche Crostewitz besass, sicli mit dem kursächs.Canzler Dr. Christoph Türck, gest. 1547, vermählte, welcher mitdem Namen: v. Crostewitz vom K. Carl V. den Adelsstand erhielt.Derselbe hinterliess keine Nachkommen, und so fiel denn sein grossesVermögen an seine Verwandten. Von diesen muss durch Adoptionoder sonst wie der Name fortgeführt worden sein, denn Ilans Hein-rich v. Crostewitz, kursächs. Ober-Hofgerichtsassessor zu Leipzig,wurde 1611 von Friedrich Venus v. Graupen, nachmaligem Schloss-hauptmanne zu Wittenberg, im Trünke erstochen, und Knauth sagt1691 : „Crostewitz, auf Cotteritz und Lemsel bei Colditz und Delitzsch,ehemals auch Wegefart bei Freiberg."
Knauth, S. 496. — Gauhe, II. 149 u.
Crottendorf, Kitter, s. Crato v. Crottendorf, Ritter, S. 351.
Crousaz, auch Freiherren. Reichsfreiherrnstand. Diplom von 1742für Johann Philipp v. C. — Altes, schweizerisches Adelsgeschlechtim Canton Waadt, aus dem gleichnamigen Stammhause in der Dorf-gemeinde Chexbres des Waadtländischen Districts Lavaux. Die Spros-sen desselben waren von 1134 bis 1300 mit dem Erbamte der Mistra-lia von Chexbres beliehen, und kommen häufig urkundlich in denAbteien Ilaut-Chreft im Jurat und Altenryff (Hauterive) bei Freiburgvor. Die fortlaufende Stammreihe fängt mit Perrin v. Crousaz - Chex-bres, gest. 1368, an, von dessen Söhnen aus erster Ehe, Jacob und