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2 (1860) (Bozepolski - Ebergassing)
Entstehung
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teil der Reichsstadt Goslar in Wien befand, mit Reichs-Ländereienbei Gronau im Hildeslieimischen, welche die v. Burgtorf 1571 alskaiserliche Lehen erhalten hatten, belehnt. Diese Güter sind nochjetzt in der Iland der Familie, welche auch in der Rheinprovinz dasGut Zermühlen (Zur Mühlen) im Kr. Adenau erwarb. — ArnoldHeinrich Joseph C. v. C. wurde 1759 als Reichskammergerichts-Assessor zu Wetzlar aufgeführt: eine Würde, welche früher schonder Vater desselben, Johann Melchior C. v. C., bekleidet hatte. Einegleichnamige Familie kam übrigens schon früher im Meissenschen u.Altenburgischen vor. Anna v. Clausbruch war in der Mitte des 15.Jahrh. mit Günther von Bünan vermählt und Heinrich v. Clausbruch,sonst Cramer genannt, kaufte 1568 von Rudolph v. Bünau und Sig-mund v. Zech Meuselwitz, welches bis 1G7C der Familie zustand.Knauth sagt S. 494: „Clausbruch, auf Thierbach im Amte Grimma,sonst Cramer genannt, auf Meuselwitz etc.

M. Simon Bteewinn, Leiclienpredigt auf Henningk Cramer Claaspruckh , Biivgenncistej-der Stadt Goslar, 1664. — Brehmer , Princip. jur. feudal. VII. Anhang, S. 77—80: L'diubriefüber die lleichslehne der Familie. — Frh. v. Kvohne, I. S. 159. — Wedekind , über die kai-serliche Pfalz Grona, im haiinov. Magazin von 1821, St. 92. — Schumann, Lexicon von Sach-sen, VI. S. 457 u. 458. — N. Pr. A.-L. I. S. 379. — Frh. v. d. Knesebeck, S. 106. — Fahne,II. S. 24. — Frh. v. Ledebur, I. S. 150 u. III, S. 229. — Siebmacher, IV. 41 u. Suppl. zudemselben, I. 28. — Tyroff, II. 58. — W.-B. d. Kgi\ Hannover, D. 9 u. S. 5. — Kneschke,II. S. 98 u. 99.

Cramer, Hitler uiiil Edle Herren zu Kronegg. Erbländ. österr.Riterstand. Diplom von 1719 für Johann Michael Cramer, mit demPrädikate: Edler Herr zu Kronegg.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 130.

Craincrn, Freiherren. Reichsfreiherrnstand. Diplom von 1704 fürdie Gebrüder Hermann Wilhelm und Gerhard Wilhelm v. Cramern,wegen gutadeligen Herkommens. — v. Hellbach citirt nur Megerlev. Mühlfeld, legt aber der Familie das von Letzterem nicht angefühl tePrädicat: v. Wildenfels bei. Ist dieses Prädicat richtig, so gehörtevielleicht der 1739 verstorbene, von Gauhe, I. S. 2891 angeführte,k. k. General und Commandant zu Erlau Wilhelm Freih. zu Wilden-fels in diese Familie.

Megerle v. Mühlfeld, S. 44. — v. Hellbach, I. S. 247.

Gramm, auch Freiherren. Altes niedersächsisches und braun-schweigisches Adelsgeschlecht, welches im 9. Jahrh. aus Frankreichgekommen sein soll, urkundlich aber erst im Hildesheimischen Ur-kunden von 1181, 1200 und 1225 auftritt und sich ursprünglichAsche v. Cramm schrieb und nannte. Dasselbe erhielt 1442 das Erb-truchsessen- und 1587 das Erbschenkenamt des Fürstenthums llil-desheim, am 6. Juni 1656 das Erbkämmereramt im LurzogthumeBraunschweig und 1741, nach Anderen 1746, die Erbschenkenwürdcvon Braunschweig, hat sich aber dieser Erbämter, sowie des eben-falls in die Familie gekommenen Erbjägermeister-Amtes im Fürstbis-thume Osnabrück, bis auf das Erbkämmerer-Amt des HerzogthumsBraunschweig-Lüneburg, später wieder begeben, welches letztereAmt durch Tausch an die jüngere Linie gelangt ist. — Die Familieerwarb bedeutenden Grundbesitz im Braunschweigischen, Hildeshei-