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Grafschaft der Letzteren kam von der zweiten Hälfte des 13. Jahrh.der Reihe nach an die Markgr. v. d. Lausitz, die Gr. v. Brene,v. Groitsch, die v. Vitzthum, dann an die Landgrafen in Thüringenund nachher an die Herzoge zu Sachsen.
v. Hellbach, I. S. 216.
Cameller, Ritter und Edle. Reichsritterstand. Diplom von 1721für die Gebrüder Carl Cameller, k. k. Hauptmann bei Deutschmeister-Infanterie, Franz Adam C., k. k. Kriegscommissair, und Anton C.,k. k. Hauptmann bei Wachtendonk-Infanterie, mit dem Prädicate:Edle von.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 128.
Camentz. Ein aus dem Rheinlande in die Lausitz gekommenesRittergeschlecht, welches die jetzige Vierstadt Camenz besass undsich Freiherren v. Camenz des Geschlechts der Edlen v. Graefensteinnannten. Der Stamm erlosch im Hussittenkriege.
Zedier, V. S. 376.
Camerata. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1838 fürFranz Camerata, Mitglied des Raths zu Venedig.
Handschr. Not. nach d. A. A. Zeit.
Camerer, Cammerer, Freiherr. Württembergischer Freiherrn-stand. Diplom vom 6. Juli 1807 für den k. württemb. Generallieu-tenant Camerer. Derselbe setzte den Stamm nicht fort.
Württemb. Hofzeitung, 1807, Nr. 107.
Camerlandcr, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand. Di-plom von 1791 für Joseph v. Camerländer, k. k. Oberstlieutenaut.
Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 48.
Caminictz. .Ein im 17. Jahrh. in Schlesien mit Pavonkau im Kr.Luhlinitz begütertes Adelsgeschlecht. Im genannten Kreise liegtauch ein Dorf Kaminitz.
Frh. v. Ledebur, I. S. 131.
Caminiza, s. Brodanovich v. Ussitzka-Caminiza, Bd. II.S. 83.
Cammer (in Silber ein rothes Streitbeil). Altes, bayerischesAdelsgeschlecht, eines Stammes und Wappens mit denen v. Par-teneck, Hilgartshausen, Mässenhausen und Cammerberg. Der Namedes Geschlechts kommt urkundlich vom 12. Jahrh. an oft vor. Dieordentliche Stammreihe beginnt Bucelini mit Hildebrandt C. um1346. Der Sohn desselben, Gerhard, war Herr auf Cammerreuth,und ein Enkel desselben, Georg, zeichnete sich um 1460 im kaiser-lichen Heere aus. Der Stamm erlosch 1584 mit Christoph, einem Sohnedes Vitus C., Pfleger zu Pfaffenhofen. Derselbe war kein guterWirth gewesen, musste die Güter verkaufen und lebte zuletzt nurnoch von einem Gnadengelde des Herzogs Wilhelm in Bayern, mitdessen natürlicher Tochter er früher vermählt gewesen war. Wiedas Wappen ergiebt, war dieser Stamm ein anderer, als der dessenWappen Siebmacher, I. 91: Die Cammer, Bayerisch, giebt: Schild