— 192 —
im 17. Jahrh. ausgestorbenes Adelsgeschlecht, welches zu Aichachan der Paar und zu Rhain begütert war.
Handschr. Notiz.
Cacmmercr v. Falmer, Vaurc. Altes, thüringisches, vom 13. bis15. Jahrb. vorgekommenes Adelsgeschlecht, welches das Erb-Käm-merer-Amt in Thüringen besass und sich bald nach diesem Amtenur Caemmerer, bald auch nach seinem Stammschlosse Cämmererv. Vanre, oder Fahner schrieb. Die Herrschaft Vanre gelangtetheils 1412, theils 1437 an die Familie v. Seebach.
. Horn, Handbibl, von Sachsen, I. S. 102 u. 109. — v. Falkenstein, thüring. Chron. II.S. 1355— 1359. — v. Gleichenstein, in der Vorred» zu den Geschlechts-Registern des gotli.Adels. — Gleichmann, Remarquen von d. thüring: Erbhof-Acmteru. — G'aulie, I. S. 3048 u.
49. — Brückner, Beschr. d. Kirch. - u. Schulenstaats im II. Gotha, I. St. 10 S. 6 ü'. 7.
v. Hellbach, I. S. 214 u. 215.
Caemmerer v. Mühl hausen, lulhuscii. Altes, thüringisches, vom12. Jahrh. vorgekommenes Adelsgeschlecht, welches sich, wie dieCämmerer v. Fahner oder Vanre, bald v. Mulhusen, bald Caemmererv. Mulhusen, bald nur Cämmerer nannte. Tiedemann v. Mulhusenverwaltete schon im letzten Jahrzehnt des 12. Jahrh. das Cämmerer-amt, welches die Nachkommen erblich an sich brachten, und wohl,nach Erwerbung des Rittersitzes Yahne oder Fahner, das im vor-stehenden Artikel besprochene Geschlecht bildeten.
Horn, Handbibl. von Sachsen, S. 103. — Gauhe, I. S. 3049 u. 50.
Caenimcrer v. Preiss, Preuss. Ein aus Thüringen nach Ost-preussen gekommenes Adelsgeschlecht, aus welchem Georg C. v. P.1600 Herr auf Powangen im Kr. Fischhausen war. Derselbe hatteaus der Ehe mit einer v. Nesselrode einen Sohn, Heinrich C. v. P.,und zwei Töchter, von denen die jüngere sich mit einem v. Kamkevermählte. Der Stamm, welcher auch Nickelsdorf im Kr. Königs-berg erworben hatte, ist im 17. Jahrh. erloschen.
N. Pr. A.-L. V. s. 91. — Fr Ii. v. Ledebur, I. S. 131 u. III. S. 224.
Cämmerer v. Morias , s. Dalberg, Cämmerer v. Wormsgenannt, Freiherren.
Caesar (in Blau ein schrägrechter, rother Balken, mit zwei gol-denen Sternen und zwischen denselben mit einem goldenen, dieHörner nach oben und links kehrenden Halbmonde mit Gesicht be-legt. Die obere Schildeshälfte ohne Bild, in der unteren ein grünerFels mit drei Spitzen). Preussischer Adelsstand. Diplom vom Nov.1796 für den k. preuss. Legatiousrath und Residenten am k. k. Hofezu Wien. Nach Anfang des 19. Jahrh. war derselbe Minister-Resi-dent in Holland. — Der Stamm ist erloschen.
v. Hellbach, I. S. 215.— N. Pr. A.-L., I. cL 341 u. 342 u. III. S. 4.— Fr h. v. Ledebur,I. S. 137. — W.-B. d. Pr. Mon. II. 95. — Kneschke, III. S. 67.
Caesar v. Adlerstcin. Böhmischer Adelsstand. Diplom von 1720für Carl Urban Caesar, Wirthschafts-Hauptmanu zu Nachod, mit demPrädicate: v. Adlerstein.
Metjerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 256.
Caesare. Ein im vorigen Jahrh. in Schlesien vorgekommenesAdelsgeschlecht. Franz v. Caesare erhielt in Schlesien, wo er sich