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2 (1860) (Bozepolski - Ebergassing)
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reichs Sachsen. Diplom vom 21. Juni 1811 für Dr. Friedrich Gott-lieb Busse, k. sächs. Bergcommissionsrath, Professor der Mathematikund Physik an der Bergacademie zu Freiberg, sowie für den Sohndesselben, Friedrich Rudolph B.

Handschriftl. Notizen. Frh. v. Ledebur , III. S. 223. Dorst, AUgcm. W.-B IIS. 115. W.-B. d. Sächs. Staaten, II. 51.

Busse (in Silber zwei rothe, schräglinke Balken und zwischendenselben zwei sechseckige rothe Sterne). Preussischer Adelsstand.Diplom vom 21. April 1859 für Johann Friedrich Eduard Busse,Herrn auf Nowag bei Neisse und k. preuss. Oberstlieutenant a. D.Ein Sohn desselben ist der k. preuss. Kreisrichter v. B. zu Neisse,welcher, neben tiefem juristischen Wissen auch in Heraldik undGenealogie sehr kundig ist, bedeutende heraldisch-genealogischeCollectaneen besitzt und, sehr gefällig, dieselben Freunden und derWissenschaft gern überlässt.

Handschr. Notizen.

Busseck, s. Buseck, S. 169172.

Bussier v. lussipont. Erbländ. österr. Adelsstand. Diplom von1765 für Philipp Joseph Ignaz Bussier, oberösterr. Regierungs-Registrator, mit dem Prädicate: v. Mussipont.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 256.

Bussy, Bussy -Miguot, Grafen (Schild geviert: 1 und 4 in Silberdrei, 1 und 2 oder nach Anderen 2 und 1, rechtssehende, schwarzegestümmelte Vögel, und 2 und 3 in Blau ein silberner, mit dreischwarzen, über einander stehenden Hermelinspitzen belegter Pfahl). Die Grafen v. Bussy, deren als notorische angenommene Grafen-würde 1724 bestätigt worden ist, stammen aus einem alten franzö-sischen Adelsgescblechte, welches ursprünglich dem HerzogthumBurgund angehörte und schon im 12. und 13. Jahrb. vorgekommenist. Ein Bussy stiftete die 1119 zu Dijon erbaute St. Benignuskircheund ein anderer Bussy, Leibpage des Königs Philipp IV., kommt1290 urkundlich vor. Als das Stammhaus der Familie wird dasSchloss Bussy in der Provinz Beaujolais angenommen, welches vonderselben mehrere Jahrhunderte besessen worden ist. In dieösterreichischen Staaten kam das Geschlecht in Folge der französi-schen Revolution. Amatus Graf v. Bussy (Anton Franz Amand MariaGraf Bussy-Mignot), geb. 1755 zu Chatelard in Beaujolais, dem vor-maligen französischen Herzogthume Burgund, seit 1. Juni 1791 Inhaberund Commandänt der Chevaliers de la couronne und einer der treue-sten Anhänger des Königs Ludwig XVI., folgte den Bourbons in dasExil. Das Stammgut und alle Besitzungen wurden eingezogen. GrafAmatus trat in k. k. Dienste, wurde 1792 Oberst und Inhaber desseinen Namen führenden Jägercorps zu Pferde, erlangte 27. April1798 die Aufnahme in den nieder-österr. Herrenstand und starb 1804als k. k. General. Aus seiner Ehe mit Charlotte Grf. Du Fenoylstammt das jetzige Haupt des gräflichen Hauses: Marcus LaurenzGrf. v. Bussy-Mignot, geb. 1796, k. k. Kämmerer, Herr und Land-stand in Niederösterreich, Herr der Herrschaften Neudenstein,