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ItrniiHcck (Schild geviert: 1 und 4 in Gold ein einwärtssehen-der, knieender, geharnischter Mann; 2 in Blau eine goldene Julie und3 ebenfalls in Blau ein schräglinksliegender Ast, auf beiden Seitenmit zwei Blättern). Ein in der zweiten Hälfte des 18. Jahrb. inKursachsen und Hessen-Homburg vorgekommenes Adelsgeschlecht,welches Einige von den alten fränkischen Grafen v. Brauneck ablei-ten wollten, doch ist diese Abstammung nicht erwiesen. Eine Stamm-reiljc der Eamilie hat Ereih. v. Krohne gegeben und diese ist fol-gende: Bernhard Thomas v. B., lierzogl. braunschw. Rittmeister; ■—Hans Wilhelm v. B., kurbrand. Lieutenant bei dem adel. Cadetten-corps; — Hans Christoph v. B., kursächs. Capitain und später lier-zogl. wiirttemb. Kriegsrath und Major, gest. 1G8!) — Hans Heinrichv. B., k. poln. und kursächs. Kammerjunker, auch Oberforstmeisterin Torgau und Wildmeister in Sellingen, verm. mit Sophia Elisabethv. Grunewald a. d. Hause Bäreii'clau, deren Abstammung Freili.v. Krohne genau nachgewiesen hat. Aus dieser Ehe stammten GeorgHeinrich v. B., kursächs. Kammerjunker und Oberforst- und Wild-meister des Erzgebirgischen Kreises, verm. mit Magdalena Sophiav. Kessler a. d. Hause Yitzcnburg und Hans Christoph v. B., land-gräfl. hessen-reinfels-rothenburg. OberforstmcEter. Beide Brüderhatten mehrere Schwestern. Da von den Söhnen des Hans Hein-rich v. B. nur Georg Heinrich v. B. und Hans Christoph v. B. zuspäteren Jahren gelangten, Ersterer aber 9. März 1782, Letzterer27. Jan. 17S4 starb, und weitere Nachrichten über die Familie nichtvorkommen, so ist wohl am letztgenannten Tage der Mannstammerloschen.
Frh. v. Krohne , I. S. 113 u. 114. — v. Ueclitritz , Dipl. Nachr. VI. 16.: Nachr. aus denKirchenbüchern zu Targau. — N. Pr. A.-L. V. S. 71.
Brninicck (Schild geviert: 1 in Roth drei [2 und 1] silberne Ro-sen; 2 und 3 in Gold zwei schräglinke, schwarze Balken und 4 inBlau ein aufwärts gekehrter, goldener Halbmond und zwei über dem-selben schwebende Sterne). Altes, polnisches Adelsgeschlecht, welchesursprünglich Bronki, auch Broncke, Bronck, Brunke, Bruncken undBrünneken hiess. Dasselbe war vom Anfange des lü. Jahrh. bis indas 19. in Pommern begütert, und wurde auch in Westpreussen an-sässig, wo es sich nach dem Gute Niepoczolowice, im Kr. Neustadtauch B.-Nicpoczolowski nannte, und neben diesem Gute in demselbenKreise auch Sullitz besass. Letzteres Gut war 1839 in der Hand desLandschaftsrath v. B. und stand noch 1850 der Familie zu. Dassdieselbe nicht mit der im vorigen Artikel besprochenen Familie einesStammes ist, geht deutlich aus dem Wappen hervor.
N. Pr. A.-L. V. S. 71. — Frh. v. Ledebur, I. S. 99 u. III. S. 215. — Siebmaeher, III.165. — Pomin. W.-B. V. 56.
Braiincck, Rruiicck, s. Segiser v. Brauneck.
Itrnuiieckcr, Freiherren. . Reiclisfrei- und Pannierherrenstand.Diplom vom 28. Juni 1802 für Anton Jacob v. Braunecker, k. k. Rath,Militair-Yerpfiegungs-Districtsdirector zuPressburg und Gerichtstafel-Beisitzer der Pressburger, Trentschiner und Neutraer-Coniitate. Der-