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Bd. 3, Abth. 7 (1869) Der Adel des Herzogthums Anhalt
Entstehung
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Vor w o r t.

Mit dem Erscheinen des vorliegenden Heftes ist die Vollendung des grossenWerkes, von dem dasselbe einen Theil bildet, wieder um einen Schritt näher gerückt.Indem wir es dem Publicum übergeben, fügen wir zugleich die Mittheilung hinzu,dass die Herausgabe der noch unfertigen Abtheilungen möglichst beschleunigt werdenwird; in kurzer Zeit soll der Adel Schleswig-Holstein's und Badens, dann der desehemaligen Königreichs Hanno ver folgen; auch für die Bearbeitung resp. Vollendungder Lieferungen Oldenburg, Lippe, Luxemburg, Iteuss, Freie Städte sindeinleitende Schritte gethan. Ebenso steht die Beendigung der AbtheilungenhoherAdel" undausserdeutsche Staatenwappen" in Aussicht.

Da demNeuen Siebmacher" bezüglich seiner Eintheilung die geographischenVerhältnisse Deutschlands unter dem alten Bunde zu Grunde liegen, so konnte auchnach den politischen Umgestaltungen des Jahres 1S66 nicht davon abgewichen wer-den ; es erscheint deshalb der Adel der mit dem Königreich Preussen vereinigten Län-der Schleswig-Holstein und Hannover nicht sub rubro Preussen, vielmehr in geson-derten Abtheilungen. Jedoch werden die daselbst seit 1866 preussischer Seits be-diensteten Familien nicht mit aufgenommen werden, indem selbige bereits in derBearbeitung der altpreussischen Provinzen vorkommen.

Hinsichtlich des blühenden Adels der Kleinstaaten ist es oft ziemlich schwierig,festzustellen, welche Namen zur Aufnahme kommen müssen; besonders gilt dies vondem s. g. bediensteten Adel, da die Besetzung der Stellen so oft wechselt. Im All-gemeinen ist es für zweckmässig gehalten, in zweifelhaften Fällen lieber eine in dembetreffenden Lande nicht mehr vorhandene Familie mit aufzunehmen, als eine zurAufnahme berechtigte fortzulassen. Angemessen schien es, möglichst alle neuerenkleinstaatlichen Nobiiitirungen zu berücksichtigen, (selbst wenn die qu. Geschlechterin ihrer Heimath augenblicklich nicht mehr blühen), da deren Wappen, welchemeist noch nicht edirt sind (wenigstens nicht abbildlich) Manchem willkommen seinmöchten.

Bei den Blasonirungen habe ich vorgezogen, die Angabe, ob der Helm gekröntsei oder nicht, fortzulassen theils weil dies die Integrität eines Wappen's an sich