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Weiter Werder.

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Das Schild seines Wappens ist schräg getheilt, in ein blaues Fehl undein silbern und schwarzes Schach; in diesem Schilde liegen zweiüber's Kreuz gelegte Kanonenröhre. Auf dem gekrönten Helme sinddrei mit den Spitzen die Krone berührende Pfeile angebracht.

Welter, die Herren von.

Eine adelige Familie in der preussischen Rheinprovinz. DasHaupt derselben ist gegenwärtig Franz Ludwig v. W. zu Cöln.

Werberg, die Herren von.

Ans diesem uralten, vornehmen, längst erloschenen Geschlechtewar 1340 Herrmann v. W. Meister des Tempelordens in der Mark, inSachsen, Wenden und Pommern.

Werder, die Freiherren und Herren von, Bd. IV.

S. 325.

Die sämmtlichen, jetzt lebenden Glieder der Familie v. W., 28an der Zahl, sind unter sich sehr nahe verwandt, da sie von dem1783 verstorbenen Mari/iiard Ludwig v. W., Hauptmann und Besitzerder im Jerichowschen Kreise belegenen Güter Chade, Brettin, Goll-witz, Gross - und Klein-Wusterwitz, und von dem 1800 verstorbenenIlans Emst Dietrich v. W., wirkl. Geh. Staatsminister und Besitzervon Rogäsen , einem Nell'en des : Marquard Ludwig v. W., abstammen.

Was die älteren Nachrichten über die Familie v. W. betrilft, sogeben die verschiedenen Adels-Lexica's u. s. w-, als v. IlellbaclfsAdels-Lexicon II. Th. S. 717 Siebmacher I. Th. 168. No. 11. III.Th. 197. No. 7. u. V. Th. 144. No. 2. Albini, Hist. der Grafen v.Werthern v. Meding 1. Th. No. 957. Sinapius IT. Th. S. 1106 Gatihe I. Th. S. 2099. Zedier XXV. Bd. S. 335. Ester's Ah-nenprobe S. 387. Abel's sächsische Alterthümer S. 575. KönigI. 'Ih. S. 1024. II. Th. S 72, 85, 1198. III. Th. S. 14, 76, 272 u. s.w.darüber verschiedene Nachrichten, und verweisen daher auf diese mitdem Bemerken, dass die jetzigen lebenden W. zu dem brandenburgi-schen Geschlecht zu rechnen sind.

In neuerer Zeit zeichnete sich besonders der 1740 geborene und1800 verstorbene Staatminister Ilans Ernst Dietrich v. W. aus, derauch in den Freiherrenstand erhoben wurde (doch ist uns das Jahrnicht bekannt). Ein Sohn desselben war der Oberst und Commandeurdes leichten Garde-Cavallerie-Regiments Karl v. W., der sich durchseine Bravour und Tapferkeit mehrfach auszeichnete und leider 1813bei Töplitz durch einen Sturz mit dem Pferde in seinem 38sten Jahreverunglückte. (Fr führte das Cavallerie-Regiment, welches Napoleonbei einer Parade absatteln liess, um sich zu überzeugen, dass wirk-lich, wie ihm der Oberst v. W. auf seine Frage antwortete, keinsseiner Pferde gedrückt sei. Als sich wirklich keins fand, stellte Na-poleon seinen Generalen dies Regiment zum Musler für die französ -sehe Cavallerie, welche so viele gedrückte Pferde hatte, auf. DerOberst v. W. zeichnete sich in diesem Feldzuge mehrfach aus, unteranderen ritt er, als er mit seinem Regiinente eine Attaque auf einrussisches Cavallerie-Regiment machte und beide Regimenter in einerEntfernung von 200 Schritten stutzten, allein vor, und hieb den Com-