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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Weissenborn Weiler.

lierr Friedrich Karl Herrmann v. W. ansehnliche Güter hei Grossen-liain} er ist mit einer Dame fürstlichen Standes vermählt. Es führtdiese Familie im weissen Felde einen schwarzen Biitfelskopf und aufdem Helme zwei weiss und schwarz geviertete Bütlelhörner. Deckenweiss und schwarz. M. s. Peckenstein I. Th. S. 111113. Ilünn'sCobnrg. liist. [1. Th. S. 153. Zedier L1V. Bd. S. 1242. SchöttgenIII. Th. S. 54. IV. Th. S. 694. X. Th. S. 266 u. s. f. Gauhe I. Th.S. 2075.

Weissenborn, die Herren von.

Der Professor der Beeilte an der Universität Erfurt, Wilhelm W.,wurde am 16. Aug. 1804 mit seiner Familie vom König Friedrich Wil-helm Iii. von Preussen in den Adelstand erhoben. Sein Solln ist jetztals königl. Oberlandes-Gerichtsrath, Deputirter von Naumburg in Er-furt. Diese Familie führt iin blauen Schilde einen schräg von derobern rechten zur untern linken Seite strömenden Fluss. Auf demgekrönten Helme liegt zwischen zwei mit dem Kleestengel belegtenAdlerlliigeln das erwähnte Schild verkleinert. Das Hauptschild ist voneinem blau und silbernen Mantel umgeben.

Weissenfels, die Herren von.

Diese adelige Familie in Sachsen, namentlich in der Lausitz, lässtHerr Y. Hellbach II. Th. S. 704 erloschen sein; sie blüht aber nochin der Gegenwart, namentlich in den Kindern des am 18. Juni 1838verstorbenen Hauptmanns a. D. v. W. auf Mittel-Helmsdorf bei Trie-bet in der preussischen Nieder-Lausitz. In Schlesien, namentlichzu Bernstadt, war eine adelige Familie ansässig, die sich Weiss v.Weissenfeis schrieb. M. s. Gauhe I. Th. S. 1275.

Weisse nsee, die Herren von.

Ein längst erloschenes adeliges Patrizier-Geschlecht zu Erfurt,aus welchem Conrad v. W. und seine Söhne, Dietrich, Conrad undHeinrich, Bürger zu Erfurt, von dem Grafen Heinrich v. Gleichen imJahre 1311 mit dem halben 'l'heile der Mühle am Langenstege zu Er-furt beliehen wurden. Diese Belehnnng ward 1321 vom Grafen Herr-rnann v. Gleichen für gedachten Conrad und Dietrich und Conrad seineSöhne erneuert. Diese Miilde gehörte indess schon 1324 dem Patri-zier Albrecht v. Schwanenring, wie ein Lehnsbrief des Grafen Herr-inann v. Gleichen von 1324, in welchem Fizelonis de Wizzensee civisoppidi praedicti (Krford) erwähnt, und Conrad der jüngere als Zeugeunter den Bürgern von Erfurt genannt wird. Dietrich v. W. warRathsherr zu Erfurt im Jahre 1351. Dem Städtchen Weissensee,Hauptorte des Kreises gleiches Namens im Departement Erfurt, ver-dankt dieses Geschlecht Namen und Ursprung. AI. s. Sagitt , Gesch.der Gralschaft Gleichen u. a. m.

Weiler, Herr von.

Der Hauptmann in der Adjutantur W. ist von des jetzt regieren-den Königs Majestät geadelt worden. Er stand 1806 im BataillonSchachtmeier der zweiten ostpreussischen Fiiselier-Brigade und starb1821 als Major und Adjutant beim Commando des 2ten Armee-Corps.