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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Weiler Wcisscnbacli.

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Weiler, die Herren von.

1) Der General der kurbrandenbnrgischen Artillerie, Ernst Vf.,wurde um das Jahr 1690 in den Keichsadelstand erhoben, und derKurfürst Friedlich 111., nachmals als König von Preussen Friedriehl,,bestätigte durch ein Diplom, dat. Potsdam den 13. Oclbr. 1691, dieseErhebung.

2) Das altadelige Jiilichsche Geschlecht v. W., das auch unter demNamendie Edelknechte v. IV." vorkommt und aus dem mehrereZweige lange Zeiten hindurch keinen Gebrauch ihres Adels machten.M. s. Zedier LIV. Bd. S. 347 u. s. w.

4) Arnold Vf., Kriegsrath und Postmeister in Wesel, Herr aufEyl, Poelwyk und Lemkuhl, wurde am 31. Jan, 17S7 geadelt.

In Cöln lebt der Geh. Justizrath und Appellations-Gerichtsrath v.W., zu Hamm der Justiz-Commissarius v. W.; ferner belinden sichMitglieder und Zweige dieser adeligen Familie zu Cleve und Wesel,auch in Sevenar in den Niederlanden. (M, s. a. den Art. v. Wasen.)

Weiller, die Herren von.

Das Wappenbuch des Qrdensraths Hasse giebt das Wappen einerFamilie v. W. Es ist ein silbernes Schild, von einem rothen, mitzwei silbernen Scheiben oder Thalern belegten Querbalken durch-schnitten, über dem Balken steht ein rother Stern, unter demselbensind zwei mit den grünen Stielen iiber's Kreuz gelegte rothe Wein-trauben vorgestellt. Auf dem Helme wächst ein weisses, roth gezii-geltes Ross, Decken weiss und roth.

Weiss, die Herren von, Bd. IV. S. 321.

Das in unserm Artikel nur den Bildern nach angegebene Wappendes am 21. Jan. 1790 in den Adelstand erhobenen Commerzien- undAdiniralitäts-Uaths Johann Jacob v, W., zeigt im obern silbernen Feldeeinen rothen Löwen, im untern blauen eine silberne französische Lilie.Auf dein Helme steht der Löwe, mit einem schwarzen, mit demKleestengel belegten Adlerlliigel,

Weissenbacli, die Herren von.

Diese altadelige Familie hat früher den Namen v. Wittenbach ge-führt; sie gehört ihrem Ursprung und Besitzthum nach Sachsen an.Der älteste des Geschlechts iiilute den freiherrlichen Titel, seitdemdie v. W. nach dem Erlöschen derer v. Meldingen unter die vier Erb-ritter des heil, römischen Reiches aufgenommen wurden. Schon 1019turnirte Hans v. W. in Trier. Johann v. W. starb 1481 als Bischofvon Meissen ; sein Bruderssohn Otto erhielt zuerst den Reichs-Erb-Ritterstand. Das Stammhaus gleiches Namens liegt im Schönburg-schen. In der Grafschaft Glatz besass ein Zweig dieses Hauses Ian<>eJahre hindurch Wöllfelsdorf. In der Kirche des. bekannten Wallfahrts-ortes Albendorf liegen mehrere aus diesem Geschlechte begraben. Esist in Schlesien erloschen. Doch lebt in Oberschlesien ein Premier-Lieutenant v. W., Ritter des eisernen Kreuzes. Wir vermögen nichtzu entscheiden, ob er zu der in Rede stehenden Familie gehört.In Sachsen blüht es fort. Hier besitzt der königl. sächsische Ifainmei-