472.
Wcgcr —- Wcickhmann.
Aus dein Berner Ilauptstamine war Alexander v. W. 1764 künigl.jireuss. Hauptmann, N. N, v. W,, geb. 1751, trat 1777 in künigl.preuss. Dienste, erwarb bei Saarbrück 1793 vor dem Feind den Ver-dienstorden und wurde am 4. Febr. 1800 Major im Leib-Cürassier-Regimente.
M. s. Leu, Schweiz. Lex. XIX. Bd. S. 200—213. Dict. herald.(Paris 1774) p. 135, Siebmacher's Wappenwerk. .Stumpfs Schweiz.Chronik. Gauhe's Adels-Lexicon I. Tb. S. 279S—2S00. Lutz, Ne-krolog denkwiird. Scliweizer S. 563—568. May, bist, milit. etc. VIII.S. 220—221, 289 , 272 - 273 u. a. in.
Weger, die Herren von, Bd. IV. S. 320.
Die gegenwärtig im preussischen Staate lebenden Familien derv. W. theilen sieh in die schlesische und pommersch-märkische Linie,welche verschiedene Wappen führen.
Begründer der schlesischen Linie ist der preussische Hof-rath Johann Jacob v, W., welcher, 1728 in den böhmischen Bitler-stand erhoben, die Güter Bischdorf und Bukowine in Schlesien er-warb , wovon das letztere noch jetzt im Besitz seiner Urenkel ist.
Die ]> o mm er s c h - m ä r k i s ch e Linie ist durch Siyismundv. W, begründet worden. Er stammte von einem dänischen Feldmar-schall ab, war Capitata in künigl. dänischen Diensten, welche er ver-liess, um sich in der Mark niederzulassen, wo er die Güter Kokädetund Welmitz besass. Seine vier Söline machten den siebenjährigenKrieg in der preussischen Armee mit; die drei ältesten, Ernst, Karlund Wilhelm, blieben ohne männliche Nachkommenschaft, der jüngsteSolln, Johann (Hlo Sigismund , welcher beim Begiment Schwerin ge-standen hatte, hinterliess einen Sohn, Karl Otto Sigismund, der frü-her beim Regiment Winning in Berlin stand und 1835 als Major a. D.zu Beetz in der Neumark gestorben ist. Dieser schrieb sich zuerstv. Wegerer, und zwar auf Veranlassung seines Onkels, Wilhelm v. W.,Capitain im Regiment Schlieben , der diese Schreibart, angeblich aufGrund alter Urkunden, die aber nicht nachgewiesen sind, für dierichtigere erklärte. -- Die pommersch-märkische Linie der v. VI. oderv. Wegerer führt gleich ihren nach Dänemark übersiedelten Vorfahrendas silberne Einhorn im Wappen, und zwar in der rechten Hälfte de®gespaltenen Schildes und auf dem Helme; während die schtesischeLinie den schwarzen Adler, drei Rosen und sechs Wolfszähne imWappen führt, wie dies im kaiserlichen Diplom vom Jahre 1728 be-schriehen ist,
Wcicklimann, die Herren von, Bd. IV. S.321.
Sie führen ein quergetheiltes Schild ; die obere Hälfte ist in Göhlund schwarz gespalten, darin steht, die Mitte beider Felder einneh-mend, ein rechts schwarz, links golden gekleideter Mann, der aufdem Kopfe eine rothe Mütze mit silbernem Aufschlag hat und in derrechten lfand einen, oben in Form einer Wecke (Kaute) ausgehendensilbernen Staab hält. In dem untern weissen Felde liegt eine Rose.Auf dem Helme ist rechts ein oben schwarzes, unten goldenes, linksein oben iothes, unten schwarzes Horn angebracht. Dazwischen stehtüber einem rechts schwarz und goldenen, links roth und b'auenBunde,der im Schilde beschriebene Mann. Auf der rechten Seite des Bun-des Hattert rechts ein schwarzes und ein goldenes, links ein rothesund ein blaues Band.