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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Vigneuille

Vittingliof.

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v. Preussen , Eugen August Kurl v. V., ein Solln des herzog]. Wör-tern liergischen Hofraths V., ist von des jetzt regierenden Königs Ma-jestät geadelt worden.

Vigneuille, die Herren von.

Eine altadelige'Familie französischer Abkunft; sie gehört in einemAste dem matriculirten Adel der preussischen liheinprovinz an. Hierlebt Karl Ernst l'cter Alexander duLartz de V. zu Bickendorf bei Trier.

Vittingliof genannt Schell, die Freiherren undHerren von, Bd. IV. S. '298.

Ihr Vaterland ist Essen und die Grafschaft Mark; Zweige habensich in Curland, Lietland, Preussen, Dänemark und Mecklenburg ver-breitet. Der Naine ist sehr verschieden ; man findet Vitting, Vittinc,Vittinch, Vittinchoven, Vittinghoif genannt Schell aufm Berge (Schel-lenberg), Vittinghoif genannt Notkerke und Westhusen, V. genanntHörde, V. genannt Schell zum Broich zu Altendorf und 7 .11 Scheppen.In Dänemark hat sich eine Linie schon unter Christian V. niederge-lassen. Der Beiname Scheie, Scheele, jetzt Schell kommt zuerst inBelehnungs-Urkunden der Abtei Werden 1325 und 1344 vor, im La-teinischen lusous, und soll von einem Ahnherrn herrühren, welcherder Scheele oder Schiele genannt wurde. Das Stammhaus lag zwi-schen Hecklinghausen , Rellinghausen und Werden, an der Ruhr, einehalbe Stunde von Schellenberg in der Nähe der Burg Isenberg, unddie Trümmern sind noch jetzt unter dem Namendas Vittinghoif"bekannt. Vittinghof wurde wahrscheinlich 1226 mit der Burg des Gra-fen Friedrich v. Isenberg, des Bruders des Frzbischofs von Cöln,Engelbert, zerstört. Die zur Burg Vittinghof gehörigen Güter, welchenach Hammelmann, op. gen. hist. p. 760, eine eigene Herrschaft bil-deten, gingen theils durch Verkauf, theils durch Schenkung an dasFrauenstift zu Recklinghausen über. Dieses behielt solche bis zuseiner Aullösung 1811, und liess sie unter dem Namen des Vittinghof-Amtes verwalten. Auch weiter an der Ruhr, in der GralschaftMark bei Hattingen, besassen die Herren v. V. die Burg Bachwart,wovon keine Spur mehr vorhanden ist. Auch hier lag eine BurgIsenberg, und nahe dabei der Jungfernhof. Dieser Hof wird in einerUrkunde vom Jahre f214 domus cjuae Isenburg dicta, in pede castriIsenberg sita etc. genannt, gehörte der Aebtissin Guda V .Gerresheim,und wurde von dieser an den Grafen Friedrich v. Isenberg vertauscht.

Die Hauptlinie der Herren v. V. bewohnte schon 1365 das SchlossBroich. Das Schloss Altenburg an der Ruhr erwarb ein Herr v. V.1340 durch Heirath mit einer v. Altendorf. Johann und Arend v. V.zu Altendorf theilten 1342 die väterlichen Güter. Johann v. V. kaufte1452 ein Haus und Hof auf dem Berge bei Recklinghausen, welches 1355Burchard v. Kückelheim, 1388 dessen Sohn Eberhard besessen, unddes letztern Tochter, Parztgen, dem Ritter Pilgram v. d. Lüthen zu-brachte. Von der Zeit an wurde das Hans ,,op dem Berge" Schelen-berg, später Schellenberg genannt. Die Linie des Arend v. V. zuAltendorf erlosch 1606 im Mannsstamme, und nur die des Johann v.V. genannt S. aus dem Hanse Altendorf zu Schellenberg hat sich er-halten. Die Herren v. V. waren Erbdrosten des Stiftes Esch.

Herriiiann v. V., ein Lielländer, war Capitain im Dienste desHerzogs Ernst August von Braunschweig-Lüneburg. Er heirathete

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