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Volkstedt — Wagner.
1672 zu Bremervörde die Tochter des Gabriel jlliipeder, konigl. schwe-dischen Oberst-Lieutenants und Connnandanten von Bremervörde, undblieb am 25. Aug. 1686 vor Napoli di Homania in Morea, welchesvon den Yenetianern unter dem Commando des Feldmarschalls GrafenMatthias v. d. Schulenburg belagert wurde.
Aus dem Hause Kurschgallen war Georg v. Y. genannt S., Frei-herr auf Kurschgallen und Burggallen. Seine Gemahlin war AnnaKatharina v. Korlf, genannt Sclunissing. Hin Unkel aus dieser Ehewar Frnst Ludwig v. V. genannt S., der in preussischen Diensten am1. Juli 1793 vor Mainz fiel.
Aus dem Hause Vittinghof genannt Scheie zu Schellenberg ge-hören noch hierher: die Kinder des Clemens August Freiherrn S. zuS., knrcölnischen Geh. Kaths, und seiner Gemahlin Maria Josephe,Grälin v. Merveld, namentlich Maximilian Friedrich Freiherr v. S.,königl. preuss. Kammerherri sein Bruder August Ferdinand, Domherr;seine Schwester Franzisita Clara, Aebtissin zu Ciarenbergj eine an-dere Schwester, Maria Kunigunde, vermählte Gräfin v.Aichholt; KarlFriedrich, kaiserl. österreichischer Major und Kämmerer, begütert beiBrünn in Mähren, und Maximilian Friedrich, Freiherr, Herr zuSchellenberg, Ripshorst, zum Boel, Schwarzmiihlen, Wittringen,Oberfeldingen, Burg u. s. w. , Erbdrost von Essen, vermählt mit Eli-sabeth Auguste, Grälin v. Speh, aus welcher Ehe mehrere Sühne undTöchter leben.
Auch in Sachsen, auf Litten und Croptowitz, sind die v. V. an-gesessen. Sie stammen von Rupert V., der aus Liefland kam und1661 Litten kaufte (v. Uechtritz, diplomat. Nachricht. I. Bd. S. 200bis 208).
Der Fuchs auf dem Helme der westphälischenLinie springt rechts,auf dem der curländischen links. Die sächsische Linie führt ihn siz-zend. Aus Curland kam ein Zweig nach Franken.
Volkstedt, die Herren von.
Ein altadeliges thüringer Geschlecht, welches dem Dorfe undehemaligen Rittersitze Volkstedt bei Rudolstadt an der Saale Namenund Ursprung verdankt. Johann v. V., Ritter, kommt in den Glei-chischen Urkunden 1305 —1306, 1308, 1311 und 1316 mit seinemSohne Johann, 1325 mit seinen Söhnen Johann und Heinrich, und derjüngere Johann 1316, 1329, ein dritter Johann aber 1375 vor. —Georg v. V. wird 1385 und Georg Dietrich 1619 und 1621 genannt 5alle als gräflich Gleichische Vasallen. M. s. Sagittar., Geschichte derGrafschaft Gleichen. Gauhe I. Tli. S. 2697. llellbacli 11. Th. S. 657.u. a. m.
w.
Wagner, Herr von.
Der König Friedrich II. erhob im Jahre 1767 den Stiefsohn vondem v. Restorff, Besitzer des Gutes Güstrow, Namens W., in denA'delstand. Demselben wurde folgendes Wappen beigelegt: Ein ge-spaltenes blau und silbernes Schild, dort ein silbernes, gegen die