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Vacano — Varuliagcn v. Ense.
Praetorius, v. Uslar'sche Familiengeschichte. Göttingen 1750. Heise,Antiquitates Kerstlingerodanae. Frankfurt 1724 , 4. Harenbergii, Hi-storia Eccles. Gandersheimensis. Hannover 1734, Fol. [>. 1585. Hei-neccii et Leuckfeldi, Scriptores reruin Germanicarum. Frankf. a. M.1707, Fol. I. i». 359. Clironicon. Monasterii Reinliusani. Manuscriptvon Kotzebue u. s. w.
Nachrichten linden sich in sehr vielen Schriftstellern zerstreut, daaber noch wenig Urkunden der Familie durch den Druck bekanntgemacht sind, so erscheinen dieselben nur sehr unvollständig und un-zusammenhängend.
V.
Yacano, die Herren von.
Ein adeliges Geschlecht in der Rheinprovinz, im Nassauischenund in Ilelgien. In der Rheinprovinz namentlich iot das Haupt derFamilie Clemens Wenzel v. V. zu Coblenz.
Vargnla, die Freiherren von.
Ein erloschenes freiherrliches Geschlecht, welches von dem SchlosseVargula im Kreise Langensalza seinen Namen, den Ursprung abervon den alten Vitzthumen zu Erfurt herleitet. Es Führte den TitelSchenk von dem Erbschenkenamte der Landgrafschaft Thüringen undsind von ihm die Schenken von Tautenburg, von Apolda, von Saleck,von Debergen , von Domburg, von Nebra, von Trebra (von Wiede-bach) u. s. w. entstanden. — Dietrich v. V., der Schenk 1193, derein Bruder Derthohrs des Vitzthumen (Stammvaters der Vitzthumenvon Apolda und Eckstedt) und Tiedemanns des Kämmerers (Stamm-vater der Kämmerer von Vahnern und Mühlhausen) und Sohn Hein-rieh's des Vitzthums zu Erfurt, dessen 1148 gedacht wird, ist Stamm-vater des Hauses v. Vargula. — Dietrich der Schenk v. V., war 1288Lehnsmann der Grafen v. Gleichen. Ein Zweig hat sich auch mitdem deutschen Orden nach Preussen verbreitet gehabt. Ein Zweigwar auch Patrizier zu Erfurt; aus diesem waren Andreas v. V. 1329und Dietrich v. V. 1351 Rathsmeister u. s. w. M. s. Gauhe I. Bd.S. 2065—2068. Hellbach II. Tli. S. 394. Sapit. Gesch. der GrafenGleichen S. 74 u. a. m.
Yarnliagcn von Ense, die Herren.
Der urspüngliche Familienname ist v. Ense; denselben nahmunter der Anerkennung der altadeligen Abstammung der FamilieKarl August V. v. E. wieder an; derselbe ist am 21. Februar1785 zu Düsseldorf geboren und ein Sohn des verstorbenen pfalz-baierschen Medicinalraths und Stadtphysikns V., der im Jahre1799 zu Hamburg starb. Karl August studirte anfänglich in Ber-lin die Heilkunde; er trat zuerst itn Jahre 1804 als Dichter auf.Iin Jahre 1809 wurde er österreichischer Ollizier und erhielt in der