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Salin.
in Warschau und starb 1809 ausser Dienst. Ein Rittmeister diesesNamens stand 1806 im Regiment Towarzysz und starb 1813 als Majorund Commandeur des dritten Uhlanen-Regiments. Ein dritter v. S.-P.war damals Lieutenant in der magdeburgischen Füselier-Brigade; ernahm 1909 den Abschied und war 1830 königl. französ. Bataillons-Chef im 4ten Infanterie-Regiment zu Diinkirchen. Im IIusaren-Regi-ment v. Schimmelpfennig stand einer v. S.-l 1 ., der 1826 als Majorder Gensd'annerie pensionirt wurde.
S a 1 in, die Fürsten von.
Dieses fürstliche Haus zerfällt in zwei Hauptabtheilungen, nämlichin das Haus Ober-Salm und in das Haus Nieder-Salm. Dem HauseOber-Salm gehören die Linien Salm-Salm, Salm-Kyrburg und Salm-Horstmar an, die sämmtlich ihre Besitzungen in der preussischenProvinz Westphalen haben. — Das Haus Nieder-Salm zerfällt in dieLinien Krautheim, vormals Betbur, Krautheim, vormals Nieder- undAlt-Salm in den Ardennen, und Salin-Reilferscheid-Dyck. Diese dreiLinien des Hauses Nieder-Salm haben nur theilweise Besitzungen inder preussischen Rheinprovinz. (Indem wir nur mit wenigen Wortenhier berühren , dass in den ältesten Zeiten dieses Geschlecht Salmogenannt wurde, und dass schon 70 Jahre vor Christi Geburt eineraus diesem Geschlechte in der Geschichte vorkommt, geben wir fol-gende sichere Nachrichten.) Der gemeinschaftliche Stammherr desHauses Salm ist Graf Theodorich v. S., der im Jahre 1040 starb; erbesass zwei Herrschaften, von welchen eine die oben genannte wurde;sie lag zwischen dem Elsass und Lothringen in den Vogesen, dieandere aber zwischen Luxemburg und Lüttich in den Ardennen. —Theodorich v. S. hatte zwei Söhne, Heinrich und Karl Der erstereerhielt nach dem Tode seines Vaters die Oberherrschaft, und wurdedemnach der Stammherr des Hauses Ober-Salm , während Karl mitdem Besitze der Niederherrschaft der Stammherr des Hauses Nieder-Salm wurde. Heinrich starb 1049 und Karl 1050. Die Hälfte vonOber-Salm kam im Jahre 1475 durch Johannetie Grälin v. S. an ihrenGemahl Johann V. , Wildgrafen. Die Wildgrafen leiten ihre Abstam-mung von dem Pfalzgrafen Otto v. Wittelsbach her, der sich, nach-dem er den zum römischen König erwählten Herzog Philipp v. Schwa-ben 1208 erstochen hatte, in die Ardennen flüchtete. Seine Nach-kommen erhielten unter dem Namen Wildgrafen verschiedene Aemterund namentlich die Aufsicht über bestimmte Forstbezirke. Im 13tenJahrhundert blühten diese Grafen in den zwei Häusern Dhaun undKyrburg. Das erstere erlosch 1350, das letztere 1409. Durch Ver-mählungen lielen ihre Besitzungen an das schon seit dem lOien Jahr-hundert blühende Geschlecht der Rheingrafen. Die oben erwähnteGrälin Johanncltc v. S., vermählte Wild - und Rheingrälin, hatte einenSohn, Johann III., der als erster Wild- und Rheingraf zu Salm imJahre 1499 starb. Seine Nachkommen theilten sich wieder in vieleLinien und Häuser, namentlich wieder in die Dhaunische-Kyrburgi-sche Linie, und diese wieder in die Häuser Neufville, Grumbach,Hoogstraten, Leuz, Grehweiller u. s w. Die letztere erlosch am1. Juli 1793 mit dem Reichsgräfen Karl Marfans. Das Hans hatteReichsstandschaft: die Rheingrafen durch zweifache Theilnahme anden reichsgräliich wetterauischen, durch einlache Salm-Salm (wegenAnholt) an der westphälischen Curiatstimme; die beiden Häuser dersalmischen, seit dem 8. Januar 1623 fürstlichen Linie (Salm-Salm undSalm Kyrburg) seit dem |28. Febr. 1654 durch eine Virilstimme im