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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Saint-Ignon Saint-Paul.

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v. Gleichen den Erhardt v. d. S. mit seiner freiherrlichen Wohnung'auf dem St. Petersberge und einem Weinberge daselbst zu Erfurt, undzog derselbe in gedachte Wohnung, wo er 1505 gestorben ist undin der Kirche der Abtei zu St. Peter begraben wurde. Seines SohnesJacob Sohn, Hieronymus v. d. S. (geb. 1511, gest. 1548), Ritterguts-herr von Isseroda, trug nocli diesen Hof als gleichisches Lehn; fernerbesass das Geschlecht zu Molsdorf und Doellstedt gleichische Lehne.Dietrich v d. S. kaufte 1303 mit zwei Gebrüdern v. Neusalza vondem Grafen Heinrich dem jiingern von Gleichen die Dörfer Urbichund Neusalza. Henne v. d. S kommt als Zeuge in einem Lehn-briefe des Grafen von Gleichen 1427 vor. Jacob v. d. S. erlangtedurch eine Tochter Wolfs v. Milwitz adelige Güter und Herrschafts-rechte zu Gispersleben-Kiliani im 15ten Jahrhundert. 1448 beliehGraf Adolph v. Gleichenseine liebe Getreue, Heinrich, Erhardt undGottschalk v. d. S., Gebrüder, Bürger zu Krfurt, Erhardt v. d. S.Söhne" mit Gütern und Rechten zu Erfurt, Rossposleben, Gispers-leben, Ilversgehofen, auf der Wageweide über Erfurt, zu Roda überdem Steiger, zu Biscldeben und zu Stutterheim. Gedachter Erhardtder ältere war auch noch 1444 Pfandinhaber der gleichischen DörferRoda, Bischleben und ICorn-Hochheim, welche in demselben Jahredurch Kauf an Sachsen gelangten. Erhardt v. d. S. mit andernKdelleuten wurden 1436 mit der Burg Nieder-Kranichfeld vom GrafenDietrich v. Kirchberg beliehen. 1466 kommen Heine der ältere,Heine der jüngere und Heinrich , Gebrüder, Thilo''s v. d. S. Sühne,und Dietrich v. d. S. , deren Vetter, Bürger zu Erfurt, als gräflichGleichisch-Kranichfeld-Tannrodische Vasallen vor. 1494 kauften diev. d. S. von dem Kloster Ichtershausen den Wald , Eichenberg ge-nannt, über Donndorf bei Kranichfeld für 500 Gulden. Später musstevorgedachten Thilo's v. d. S. Wittwe noch 100 Gulden nachschiessen. 1400 war Henning v. d. S. wegen Güter und Rechten zu Stedten,Erfurt und Ilversgehofen, gleichischer Vasall, und vorgedachter Thilosolcher 1402 wegen Güter zu Erfurt, Roda, Stutterheim u. s. w.i486 wurde Gottschalk, Sohn Gottschalk's v. d. S., Bürger zu Er-furt, vom Grafen Siegmund v. Gleichen mit der halben Miihle vordem Langenstege zu Erfurt und mit 25 Acker Holz auf der Wagen-weide nach ßischleben zu belehnt. Vor 150S waren Thilo, Johannund Anton auf Ansuchen Georg's v. d. S. beliehen. Johann v. d. S.patritius artium ac legum Doctor" führte im Jahre 1467 den akade-mischen Zepter. Ein anderer Johann v. d. S., Dr. Juris, war 1507Rector der Universität und kursächsischer Rath. Ein Sohn Chri-stoph's v. d. S. ward 1574 meuchlings erstochen. Mit Johann undBernhard, die 1621 lebten, scheint ihr Geschlecht erloschen zu sein.

Saint-Ignon, die Grafen von.

In der Rheinprovinz leben Mitglieder dieses gräflichen Geschlech-tes, aus welchem sich Johann Graf v. S.-I. als österreichischer Ge-neral bekannt gemacht hat. Ein Graf v. S.-I. steht gegenwärtig alsLieutenant im dritten Bataillon des 30sten Landwehr-Regiments.

Saint-Panl, die Herren von.

Sie sind vor längerer Zeit aus Frankreich nach Preussen gekom-men. Viele Offiziere dieses Namens haben in der Armee gedient.Ein Zweig der Familie schreibt sich Saint-Paul-Casafranca, Ein Oberstv. S.-P. commandirte 1806 das dritte Bataillon des Regiments v. Thile

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